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Medienbehörde schreibt UKW-Frequenz für Wien aus

Interferenzen mit dem benachbarten Ausland sollen vermieden werden
Interferenzen mit dem benachbarten Ausland sollen vermieden werden
Interferenzen mit dem benachbarten Ausland sollen vermieden werden
© APA (Symbolbild)

Die Medienbehörde KommAustria hat am Dienstag eine UKW-Radiolizenz für Wien ausgeschrieben. Die Frequenz "Wien 11 (KW Simmering) 104,6 MHz" ist allerdings nicht ohne technische Tücken zu nutzen, hieß es in einer Aussendung. Es gilt, Interferenzen mit Sendern im benachbarten Ausland zu vermeiden.

Die Ausschreibung erfolgt auf Antrag eines österreichischen Marktteilnehmers. Die Frequenz ist laut KommAustria bisher nicht für den Radiobetrieb verwendet worden und kann nur "unter besonderen, technischen Bedingungen bespielt werden".

So soll eine "spezielle Antenne zum Einsatz kommen, die die Übertragungsenergie nur in Richtung Innenstadt bündelt". Somit seien die Slowakei, Ungarn und Tschechien im Koordinierungsverfahren "praktisch nicht betroffen". Die Sender in den benachbarten Regionen allerdings bergen sehr wohl ein "Störpotenzial auf die Flächenausdehnung der Frequenz in Wien". Mit dem weitgehend störungsfreien Kernbereich" des Signals werde aber immerhin eine technische Reichweite von rund einer Million Menschen erzielt.

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