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Asoluto teilt sich in accelent und Verdino auf

Béatrice und Martin Verdino sowie Andreas Freitag, Robert Bauer und Brigitte Mühlbauer gehen ab nun getrennte Wege.
© asoluto

Getrennte Wege gehen seit heute die beiden bisherigen Teile der Wiener PR-Agentur asoluto und deren bisheriges Management-Board: Der digital fokussierte Teil firmiert nun unter Verdino, der Content-zentrierte unter accelent.

Mit der Aufteilung und Neuaufstellung endet die Geschichte einer Agenturenmarke, die bis ins Jahr 2004 zurückreicht. Der Bruch ist allerdings nicht so radikal, wie es nach außen hin scheint: Schon bisher war asoluto im Hintergrund auf zwei Gesellschaften aufgeteilt: Aus der bisherigen asoluto digital wird nunmehr mit dem Geschäftsführerduo Béatrice und Martin Verdino die Agentur Verdino, die bisherige asoluto public relations mit Andreas Freitag, Robert Bauer und Brigitte Mühlbauer wird zu accelent communications - und übersiedelt: Während Verdino an der bisherigen Agenturadresse beim Wiener Belvedere zu finden ist, hat accelent sein neues Hauptquartier unweit davon in der Argentinierstraße aufgeschlagen.

Laut Unternehmensangaben bleibt auch ein Großteil der bisherigen Mitarbeiter in den vormaligen asoluto-Büros. Verdino versteht sich nunmehr als "Full-Service-Agentur mit Fokus auf digital first – ohne damit klassische Kanäle
auszuschließen". Konzentrieren will man sich vor allem auf Kunden aus dem Bereich Healthcare und Responsible Business. Den Start als neue Marke begleitet zudem ein neues Arbeitsmodell: Statt einer Fünftagewoche mit 40 Stunden wird nun vier Tage und 36 Stunden gearbeitet, das allerdings unter Betonung der Flexibilität: Das bedeutet nicht nur ein Gleitzeitmodell, sondern auch "Support" an Freitagen für "dringende und wichtige Aufgaben". Einmal pro Monat soll zudem im Dialog mit Kunden und Partnern ein "Innovation Friday" für das gesamte Team mit Workshops und Fortbildungen stattfinden. Dieses "Smart-Work-Modell" will Verdino nun sechs Monate lang testen und evaluieren.

Accelent wiederum schreibt sich nun ein deutliches "Content first" auf die Fahnen und kann zum Start zusätzlich zu rund 20 Bestandskunden drei neue Partner (das shared-mobility-Unternehmen Lime, das Pharmaunternehmen AbbVie und die japanische Pharma-Interessensvertretung J-Pharm) vorweisen. Das neunköpfige Team um die Managing Partner Brigitte Mühlbauer, Andreas Freitag und Robert Bauer sieht sich "bestens gerüstet, um die Erwartungen von Kunden nach integrierter Kommunikation optimal zu erfüllen". Die Erfahrung im Content-Bereich sieht man als wesentliche Stärke gegenüber "Agenturen, die Technologie mit Kommunikation verwechseln".

Mehr Details, Hintergründe und Stellungnahmen zur Aufteilung von asoluto in accelent und Verdino gibt es in der HORIZONT-Ausgabe 20/2019, die am 17. Mai erscheint. Noch kein Abo? Hier klicken.

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