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Neuauftritt vollendet: T-Mobile und UPC werden zu Magenta

Es ist wohl eines der größten Rebrandings der jüngeren Vergangenheit: Aus T-Mobile und UPC wurde Magenta Telekom. „Das Herz heiratet den Motor", formulierte es Andreas Bierwirth, CEO von Magenta Telekom, bei der Pressekonferenz am 6. Mai in Wien.

Ein Interview mit Magenta-Telekom-Werbeleiter Thomas Mayer sowie Fedja Burmeister (Client Service Director) und Creative Director Werner Singer (Jung von Matt/Donau) lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 19/2019, die am 10. Mai erscheint. Noch kein Abo? Hier klicken. 

Die Magenta-Ambition: „Österreich an die Gibabit-Gesellschaft anzuschließen“. Das Unternehmen verspricht, den Internet-Speed im ländlichen Raum zu erhöhen, Wien zu einer der führenden Gigabit-Städte Europas zu machen und Magenta zum „5G Pionier“. Mit 7. Mai werden alle Angebote von T-Mobile und UPC unter dem magenta-farbenen Dach und der Marke Magenta T angeboten, unter anderem inklusive Upgrades des Glasfaserkabelnetzes auf höhere Geschwindigkeiten und einer eigenen „Magenta TV App“, die TV-Orientierung (aber ohne eigenen Content) bieten soll.

'Moderner, lauter, direkter' mit zehn Millionen Euro Rebranding-Budget

"Mega, Giga, Magenta", "schnell, schneller, Magenta" – das Unternehmen setzt sich also als Superlativ in Szene (siehe Spot). Die Zugehörigkeit zur Deutschen Telekom soll künftig durch das hochgestellte „T“ im Unternehmenslogo verdeutlich werden. Der Namensgriff zur Farbe war laut Bierwirth aufgelegt: „Die Farbe Magenta war schon immer das registrierte Charakteristikum unseres Markenauftritts.“ Moderner, lauter, direkter sei die neue Positionierung. Während sich diese gegenüber Privatkunden übrigens mit flächig eingesetztem Magenta und weißer Schrift präsentiert, ist jene gegenüber B2B-Kunden („Magenta Business“) von einem höheren Weißanteil geprägt. 

In das Rebranding habe man rund zehn Millionen Euro investiert, wie Magenta-Telekom-Werbeleiter Thomas Mayer auf HORIZONT-Nachfrage erklärt. Start der Launchkampagne ist ebenfalls der 7. Mai, auf allen Kanälen samt der Shops im neuen Look. Als Lead-Agentur von Magenta ist die ehemalige Kreativagentur von T-Mobile, Jung von Matt/Donau, weiterhin mit an Bord, ebenso die T-Mobile-Agentur MediaCom. Das Nachsehen hatten demzufolge We Love\TBWA sowie OMD.

Einen Ausblick gab Bierwirth auch auf die Zukunft von telering: So soll die Marke sukzessive unter das Magenta-Dach rücken, zumindest bis Mitte kommenden Jahres jedoch bestehen bleiben.