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Der 'Internet-Erklärbär'

"Wenn ich nicht schlafe, bin ich online" lautet das Credo des Digital Trend Scout Daniel Rehn.
© achtung! GmbH

Daniel Rehn ist Keynote-Speaker am ContentDay und zeigt, warum Trendscouting ‚keine Zauberei‘ ist.

"Wissen zum Mitnehmen“ – unter diesem Motto steht der ContentDay am 21. Mai, präsentiert von HORIZONT und punkt & komma. Bereits zum sechsten Mal bringt die größte Content-Konferenz Österreichs hochkarätige Speaker in Salzburg zusammen. Heuer mit dabei: Keynote-Speaker Daniel Rehn, „Senior Digital Trend Scout“ bei der Hamburger Agentur achtung!. „Die einfachste Beschreibung ist wohl ‚Internet-Erklärbär‘“, sagt Rehn über seine Berufsbezeichnung. „Nur umfasst das eben alles Digitale, Social, Markenkommunikation, aber auch ein wenig Psychologie und Soziologie, um Nutzerverhalten in einen Kontext setzen zu können.“ Aus seinen Beobachtungen entwickelt Rehn gemeinsam mit seinen Kollegen Konzepte und Empfehlungen für Kunden. 


Verlagerung der Aufmerksamkeit
Und welche Trends sieht der Online-Guru in nächster Zeit auf uns zurollen? „Einer der wichtigsten Trends ist die Verlagerung unserer Aufmerksamkeit“, meint Rehn. „Wir sind immer weniger in den klassischen Newsfeeds unterwegs, sondern ziehen uns für das Konsumieren von Inhalten in die Storys oder aber direkt in die Messenger zurück“, etwa bei Instagram und auch WhatsApp, so Rehn: „Dort finden langfristig die wirklich wichtigen Diskussionen statt und Links für die direkte Meinungsbildung oder ‚Hast du schon gesehen?‘-Mechanik machen dort die Runde. Das firmiert dann unter dem Begriff ‚Dark Social‘ und macht mittlerweile einen Großteil des Traffics aus. Nur kommen Marken da noch nicht oder nur sehr selten kontrolliert rein.“
Am ContentDay will Rehn vermitteln, dass es „keine Zauberei ist, Trends zu erkennen“. Es verlange nur einen Schritt zurück und die Betrachtung des großen Ganzen – dann könne man schon viele Entwicklungen der letzten Jahre an sich selbst nachvollziehen. „Auch wenn man sich nie als eigene Zielgruppe betrachten sollte, finden sich doch Berührungspunkte. Das im Hinterkopf zu behalten und den Kontext zu berücksichtigen, hilft ungemein“, erklärt Rehn.


Infos & Tickets zum ContentDay:  www.contentday.at

Dieser Artikel ist zuerst in Ausgabe Nr. 10/2019 des HORIZONT erschienen. Noch kein Abo? Hier klicken!

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