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2,6 Prozent mehr für Journalisten bei Fachmedien und Zeitschriften

Die Tarifgehälter werden ab dem 1. März angehoben.
© Adobe Stock / Valera20

Ab dem 1. März 2019 werden die Tarifgehälter für journalistische Mitarbeiter bei österreichischen Fachmedien und Zeitschriften um 2,6 Prozent angehoben.

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) konnten sich am vergangenen Mittwoch auf dieses Ergebnis einigen. "Angesichts des sich einbremsenden Wirtschaftswachstums und der spezifischen Herausforderungen am Mediensektor handelt es sich um einen akzeptablen Abschluss, der sich auch in das zuletzt erzielte Ergebnis bei den kaufmännischen Angestellten einreiht", sagt die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite und ÖZV-Präsidentin Claudia Gradwohl. "Vor dem Hintergrund schwieriger Branchenbedingungen konnten wir einen vertretbaren Abschluss erzielen. Durch die Verankerung des ‚Papamonats‘ wurde ein wichtiges Ziel erreicht. Ich freue mich auch, dass wir erstmals eine Regelung für Praktikanten schaffen konnten", meint Alice Rienesl, Verhandlungsleiterin der GPA-djp.

Für angestellte Journalisten und ständig freie Mitarbeiter beträgt die monatliche Infrastrukturpauschale demnach 212,14 Euro. Die Tarifpositionen für ständig freie Mitarbeiter werden wie folgt festgesetzt: die Honorierung für reine A4-Textseiten beträgt 116,13 Euro und jene für Fotos 50,88 Euro. Zudem einigten sich die Sozialpartner auch auf Änderungen im Kollektivvertrag, unter anderem über die Einführung eines Anspruches auf Familienzeit ("Papamonat").

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