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HORIZONT Wochenvorschau 6/2019

Heute ist es 15 Jahre her, dass vier Nerds der US-Eliteuni Harvard halb aus Jux und halb zur Sublimation ihrer Ängste im Umgang mit Kommilitoninnen eine Website online stellten, bei der man virtuell miteinander Kontakt halten konnte.
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Die 6. Kalenderwoche 2019 von 4. bis 10. Februar bietet medienethische Diskussionen und viel Weiß, einen Haufen Mäuse & mehr

 

Harlem Désir, OSZE-Beauftragter für Medienfreiheit, ist am Dienstag in Wien zu Gast, um über „Media Freedom: Safety in the Digital Space“ zu diskutieren. Seine Gesprächspartnerinnen sind Autorin Ingrid Brodnig und die britische OSZE-Botschafterin Sian Christina MacLeod, früher als Spitzendiplomatin in heiklen Positionen etwa in Moskau tätig. ROG-Präsidentin Rubina Möhring moderiert.
Podiumsdiskussion, 5. Februar, 17:30 Uhr, Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

Quotenfest in weiß

Das Maximum aus der am Montag beginnenden Ski-WM im schwedischen Are will der ORF mit 80 Stunden an TV-Live-Übertragungen und zusätzlichen Sendeelementen herausholen. Das Angebot wird von Web und Radio flankiert. Dem ORF geht es nicht nur um den vielbeschworenen Public Value: Die Rennen der letzten Ski-WM bescherten dem Sender meist Quoten deutlich jenseits der Millionengrenze.
Alpine Ski-WM Are, 4. bis 19. Februar, ORF-Schwerpunkt auf ORF eins und ORF Sport+ sowie Radio, Internet und Teletext ab 3. Februar

Medienprozess in Berufung

Der Linzer Prozess rund um üble Nachrede und Verletzung des Identitätsschutzes durch - das laut Eigendefinition "starke patriotische Medium" - Info-Direkt geht am Mittwoch in die zweite Instanz. In erster Instanz war im Sommer entschieden worden, dass dem Kläger durch die Berichterstattung nicht unmittelbar unterstellt worden sei, dass dieser linksextreme Ausschreitungen gutheiße, das Medium jedoch die Identität der Person nicht bekanntgeben hätte dürfen.
Berufungsprozess, 6. Februar, 9:30 Uhr, Oberlandesgericht Linz, Saal 208, Gruberstraße 20, 4010 Linz,

Frau Sandra antwortet

Designaustria bietet am Dienstag wieder eine„Sprechstunde“ mit Sandra Reichl, für den Look etwa der letzten Woman-Kampagne verantwortlich. Dabei sollen in halbstündigen Slots im Zwiegespräch Lösungen für konkrete Fragen gefunden werden.
Frag Frau Sandra, 5. Februar, 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr, ab 25 Euro, Anmeldung unter projekte@designaustria.at

Zahlen über die Maus hinaus

Der Disney-Konzern legt am Dienstag nach US-Börse-Handelsschluss neue Quartalszahlen vor - spannend vor allem auch dadurch, dass sich der Konzern, dessen klassische Hausmarken von Mickey Mouse abwärts konzernweit ein immer geringeres Gewicht einnehmen, mitten in der strategischen Repositionierung für sein Streaming-Projekt Disney+ ist. Der Streaming-Kanal soll zum großen Gegenspieler vor allem von Netflix werden. Die Aktionäre glauben offenbar nur bedingt, dass die Übung gelingt: Der Kurs der Disney-Papiere zeigte während der letzten zwei Wochen tendenziell nach unten.
Disney-Quartalszahlen, 05.Februar, 22:05 Uhr MEZ, Burbank, Kalifornien, USA

Die Vier von Harvard

Heute ist es 15 Jahre her, dass vier Nerds der US-Eliteuni Harvard halb aus Jux und halb zur Sublimation ihrer Ängste im Umgang mit Kommilitoninnen eine Website online stellten, bei der man virtuell miteinander Kontakt halten konnte. Sie hießen Dustin Moskovitz, Chris Hughes, Eduardo Saverin und Mark Zuckerberg. Ein Monat später dehnte man „The Facebook“ auf drei weitere Unis aus, später Colleges, andere Schulen und berufliche Netzwerke. Seit Ende September 2006 darf jeder Mitglied sein – aktuell rund 2,3 Milliarden Menschen weltweit finden das gut.

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