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Stadt Wien und A1 präsentierten Pläne zum Breitband-Ausbau

© APA/AFP

Der für Digitalisierung zuständige Stadtrat Peter Hanke (SPÖ) präsentierte am Mittwoch gemeinsam mit Marcus Grausam, CEO des Mobilfunkers A1, aktuelle Breitband-Ausbaupläne für Wien.

Rund 100 Mio. Euro will A1 2019 in den Glasfaserausbau investieren und so mehr als 60 Prozent aller Haushalte mit Gigabit-fähiger Technologie ausstatten, hieß es. Auch Mobilfunkanlagen werden aufgerüstet.

Um die nötige Infrastruktur für die sogenannte 5G-Infrastruktur zu schaffen, sollen bereits bestehende Wohnungen über vorhandene Kupfernetze mit der Ultra-Breitband Technologie "G.fast" angebunden werden, wie Grausam erläuterte. Für Neubauten sieht man vor, Glasfaserleitungen direkt in die Wohnungen zu integrieren. Dies sei bereits in der Seestadt Aspern geschehen. Ergänzend soll auch eine Verdichtung von Sendestandorten stattfinden.

Laut Grausam sind derzeit 52 Prozent der Wiener mit schnellem Internet - also mit Kapazitäten ab 25 Megabit pro Sekunde - versorgt und 27 Prozent mit ultraschnellem Internet (mindestens 100 Megabit pro Sekunde). Mit der 5G-Technologie sollen Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde möglich werden, was vor allem Streaming-Dienste verbessern soll. Auf Nachfrage heißt es, dass bis 2025 alle Wiener "Gigabit-ready" gemacht werden sollen.

Hanke verwies auch drauf, dass die Digitalisierung den Wienern helfen werde, ihre Wege in der Stadt zu verkürzen. Als Beispiel nannte er die neue Webseite , die digitale Services für die Bürger bietet. Zudem sollen in den nächsten drei Jahren alle Pflichtschulen mit W-LAN ausgestattet werden.

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