Horizont Newsletter

Dentsu mit mehr Umsatz, aber weniger Gewinn

JJ5.TIFF
© Dentsu

Dentsu konnte den Umsatz steigern, der Gewinn sank aber – das gilt für den Heimmarkt ebenso wie für das internationale Geschäft. CEO Toshihiro Yamamoto findet vor allem für Dentsu Aegis lobende Worte.

Die im japanischen Nikkei 225 gelistete Dentsu hat ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2018 bekannt gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz von Dentsu Inc. um 5,7 Prozent auf 242,107 Milliarden japanische Yen (1,856 Milliarden Euro) gesteigert werden. Im Statement gegenüber den Aktionären heißt es, dass dies das dritte aufeinanderfolgende Quartal mit besserem organischem Wachstum sei.

Im gleichen Zeitraum sank der operative Gewinn jedoch um 21,7 Prozent auf 22,393 Milliarden Yen (171 Millionen Euro), das EBITDA sank um rund 13 Prozent auf 32,74 Milliarden Yen (rund 250 Millionen Euro). Dies ist auf Investitionen und Reformen des Arbeitsumfelds in Japan zurückzuführen, heißt es von Dentsu.

CEO lobt Dentsu Aegis

Das internationale Geschäft, Dentsu Aegis Network – zu dem auch die Aktivitäten in Österreich zählen -, verzeichnete ein Umsatzwachstum von 9,0 Prozent. Dieses Momentum wird im laufenden Quartal beibehalten, heißt es vom Unternehmen.

Der operative Gewinn von Dentsu Aegis Network lag dem Finanzbericht zufolge bei 2,3 Milliarden Milliarden Yen (17 Millionen Euro), nach 2,6 Milliarden Yen (19 Millionen Euro) im ersten Quartal 2017. Dieses Minus liegt dem Unternehmen zufolge daran, dass in globale Plattformen und Systeme investiert wurde, um in Zukunft das Wachstum zu unterstützen.

„Das Finanzjahr 2018 markiert den fünften Geburtstag der Gründung von Dentsu Aegis Network“, sagt CEO Toshihiro Yamamoto: „In dieser Zeit haben wir viel erreicht.“ Die globale Anzahl der Mitarbeiter stieg von 36.000 auf 60.000 Personen, rund 60 Prozent des Umsatzes werden nun außerhalb Japans generiert. Und 60 Prozent des globalen Umsatzes kommen von digitalen Aktivitäten. „Wir haben uns zu einem globalen Mitbewerber verwandelt“, sagt der CEO. Für 2018 sehe er weiter ein herausforderndes Umfeld, das Momentum sei aber auf Seiten des Unternehmens.

0 Kommentare

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder
Netiquette auf HORIZONT online