Horizont Newsletter

Heute.at wegen Falschberichterstattung verurteilt

© Flickr

Heute.at wurde wegen Falschberichterstattung zu Bußgeld und Kostenersatz verurteilt.

Die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) hat sich erfolgreich im Verfahren gegen Heute.at gewehrt. Im vergangenen Jahr stellte das Medienportal die Behauptung auf, die MJÖ hätte Bundespräsident Alexander van der Bellen bei einer Publikumsdiskussion eine verbale Falle gestellt. Zudem wurde die Jugendorganisation in die Nähe des Islamismus gerückt.

Nach dem Hauptverfahren am Oberlandesgericht Wien bestätigt nun auch das Landesgericht für Strafsachen Wien das Urteil. Damit stellte man zum wiederholten Male fest, dass es sich bei den Aussagen von Heute.at um falsche Tatsachen handelt, heißt es in einer Aussendung der MJÖ. 

„Es bestärkt uns in unserem Engagement für ein Österreich ohne Hetze, Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie und jede andere Form von Menschenfeindlichkeit“, reagiert Bundesvorsitzende  Nermina Mumic auf das Urteil. Ein Teil der zu ersetzenden Verfahrenskosten, möchte die MJÖ in das Projekt "MuslimInnen gegen Antisemitismus" einfließen lassen und eine Reise für Jugendliche ins ehemalige KZ Auschwitz finanzieren.

[Peter Saxer]

0 Kommentare

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder
Netiquette auf HORIZONT online

Das könnte Sie auch interessieren