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Gewista und CCA starteten Plakat-Workshop

Das siegreiche Plakat gewinnt als Preis 25 Plakatstellen in Wien für die Agentur-Eigenwerbung.
© Heidi Pein

Junge Kreative neu für das Medium Plakat zu begeistern und zu inspirieren ist das Ziel eines Workshops, den Gewista und CCA gemeinsam veranstaltet haben. Es soll nicht bei einem einmaligen Event bleiben.

Ziel des von CCA und Gewista gemeinsam im 25Hours-Hotel in Wien veranstaltetetn Workshops für 24 Teilnehmer war, innerhalb eines Tages zu vermitteln, wie klassische Kreativitätsmethoden für den analogen Bereich effektiv einsetzt werden und speziell für das Medium Plakat zu mehr Big Ideas und Brancheninnovationen führen. Durch den für Creativ Club Austria-Mitglieder kostenlosen Workshop führten die Kreativen Mario Pricken und Dieter Weidhofer.

Näher gebracht wurden den Teilnehmern bewährte Denkstrategien internationaler Top-Kreativer, die zu intelligenten Regelbrüchen motivieren, hemmende Routinen stören und Mut zu disruptiven Lösungen machen sollen. In dem Workshop arbeiten die Teilnehmer an konkreten Aufgaben. Ein Teil des Workshops widmet sich dem Thema „Wie sieht das Plakat im Jahr 2030 aus?“ und entwickelt innovative Vorschläge. CCA und Gewista wollen das Format beide beibehalten und weitere Workshops veranstalten.

"Intensive kreative Auseinandersetzung"

Die Plakate werden anschließend in den Agenturen umgesetzt und im Zuge der Plakat Academy 2018 von einer Jury bewertet. Das siegreiche Plakat gewinnt von der Gewista 25 Plakatstellen in Wien für die Agentur-Eigenwerbung. Gewista CSO Andrea Groh unterstrich als Motivation für den Workshop das "Anliegen, junge Kreative zu motivieren, sich mit dem Plakat intensiv auseinanderzusetzten, die Stärken, die das Medium bietet, so effektiv wie möglich zu nutzen".

Für die CCA betonte Vorstandsprecher Alexander Hofmann (Young & Rubicam), gerade in der zunehmenden Digitalisierung des Marketings rege das Plakat als traditionsreichstes Werbemedium "zu einer intensiven kreativen Auseinandersetzung an". Immer noch habe es eine "Wahrnehmungs-Alleinstellung im öffentlichen Raum" und dazu neue Möglichkeiten in Verbindung mit digitalen Medien gäben Kreativen "weitreichende Möglichkeiten, Menschen mit außergewöhnlichen Botschaften und Umsetzungen anzusprechen".

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