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Razzien bei Sportrechte-Firmen

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Ermittler der Europäischen Union haben am Dienstag unangekündigte Razzien bei Firmen durchgeführt, die mit den Rechten zur Übertragung von Sportveranstaltungen zu tun haben.

Laut EU-Kommission wurden die EU-Ermittler bei den Razzien von Kollegen einschlägiger nationaler Untersuchungsbehörden begleitet. "Beamte haben unangekündigte Inspektionen in mehreren Mitgliedstaaten bei Firmen durchgeführt, die im Handel von Sportrechten und/oder der Übertragung von Sportveranstaltungen tätig sind", hieß es in der Mitteilung der Kommission. "Die Kommission hat Bedenken, dass die beteiligten Unternehmen möglicherweise gegen EU-Kartellvorschriften verstoßen haben, die Kartelle und wettbewerbsbeschränkende Geschäftspraktiken verbieten", lautete die Begründung.

Namen von Ländern und Firmen wurden nicht genannt. "Unangekündigte Inspektionen sind ein erster Schritt beim Verdacht auf wettbewerbswidrige Praktiken. Die Tatsache, dass die Kommission solche Nachprüfungen durchführt, bedeutet nicht, dass die Unternehmen wettbewerbswidriges Verhalten begangen haben, und präjudiziert nicht das Ergebnis der Untersuchung", hieß es.

Zuvor hatte die zu Rupert Murdochs' 21st Century Fox gehörende Fox Networks Group (FNG) mitgeteilt, man kooperiere bei einer Inspektion, nachdem zuvor die britische Zeitung "Telegraph" gemeldet hatte, Beamte hätten Fox-Büros in London durchsucht.

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