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Neues Büro für Reichl und Partner

Agenturgründer Rainer Reichl über das neue selbstgestaltete Büro in Linz, die Liebe zum Detail und seine persönlichen Gründe für den Einrichtungsneustart.

Es sollte dem eigenen Anspruch der „Agentur der Zukunft“ gerecht werden: das neue Büro der Agentur Reichl und Partner am Standort in Linz. Vergangenes  Jahr  eröffnete  Gründer  und Geschäftsführer  Rainer  Reichl  sein  Traumbüro  auf  2.500  Quadratmetern  in den Promenaden Galerien. Und anders als oft üblich, war der Agenturchef maßgeblich an der Ausstattung beteiligt – an der Auswahl der Tapeten, des Holzes  für  die  Schreibtische  der  130  Linzer  Mitarbeiter  oder  dem  Vintage-Design  der  Möbel.  „Die  Kommunikationslandschaft verändert sich ständig und rasch. Daher müssen auch Agenturen neue Wege gehen“, erklärt Reichl. Grundgedanke des Raumkonzepts der „Agentur der Zukunft“ sei, Kommunikation zu fördern und zu leben. So liegen  etwa  die  „Kompetenzzentren  für  B2B-,  Retail-  und  E-Commerce  sowie  Consumer  Goods  auch  räumlich  nah  beieinander. Reichl erhofft sich durch die kreative Umgebung schlussendlich auch kreativen Arbeitsoutput.

‚Alles über den Haufen geworfen‘

Die  Entscheidung  für  das  neue  Innenleben  traf  Reichl  im  Jahr  2014,  wie  er  gegenüber  HORIZONT  verrät:  „Ursprünglich  wollte  ich  alles  clean  und   klar   halten.   Dann   wurde   ich   krank  und  bin  im  Krankenhaus  gelegen,  umgeben  von  weißen  Wänden.  Schließlich  habe  ich  alles  über  den  Haufen  geworfen  und  das  Konzept  gemeinsam  mit  Partnern  neu  aufgesetzt    weil  der  Wunsch  nach  Farbe  und Leben einfach da war. Und das hat mir ziemlich gut getan.“ Die Trends, in welche  Richtungen  das  Agenturendesign geht, habe er sich aus den USA und  Großbritannien  abgeschaut.  Die  Linzer  Agentur  schmücken  nun  etwa  Seerosengras-Tapeten  oder  nachhaltiges  Eichenholz.  In  eine  neue  Belüftungsanlage  wurden  50.000  Euro  investiert, zahlreiche Pflanzen sollen für natürliche Kühlung sorgen. Die  Besprechungsräume  heißen  „New  York“,  Tokyo“  und  „Hamburg“  und  sollen  die  Großstädte  räumlich  widerspiegeln.  Der  Raum  „Kremsmünster“ hingegen soll auf die „jahrhundertealte  Wissenstradition  Oberösterreichs  verweisen  und  zeigt  als  Leitmotiv  die  große  Bibliothek“.  Als  übergreifendes  Thema  wählte  Reichl  die  60er-Jahre.  So  finden  sich  in  der  Agentur  sogar  zahlreiche  Requisiten  der  US-Serie  „Mad  Men“.  Reichl  abschließend: „Egal, wohin man schaut – mir war wichtig, dass Handwerk und Philosophie dahinterstecken“. 

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