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7Ventures Pitch-Day: Vier Start-ups und 25.000 Euro Mediavolumen

Jury und Gewinnerin: Michael Altrichter, Daniel Zech, Markus Breitenecker, Margot Helm (andmetics), Marie Helene Ametsreiter, Heinrich Prokok und Hans Peter Haselsteiner.
© PULS 4 / Buchwald

Gestern Abend hat der zweite 7Ventures Pitch-Day im Puls 4 Center stattgefunden. Dem Start-up andmetics ist es gelungen, 25.000 Euro Mediavolumen abzuräumen.

Bevor gestern Abend das Format "2 Minuten 2 Millionen" in die dritte Staffel startete (HORIZONT berichtete), ging zum zweiten Mal der 7Ventures Pitch-Day im Puls 4 Center über die Bühne. Vier Start-ups hatten die Gelegenheit, ihre Geschäftsidee vor einer Jury zu pitchen und Mediavolumen in der Höhe von 25.000 Euro abzuräumen.

Die Spielregeln waren dieselben wie in "2 Minuten 2 Millionen": Die Start-ups hatten 2 Minuten Zeit, um ihre Idee vor der sechsköpfigen Jury – bestehend aus Hans Peter Haselsteiner, Heinrich Prokop, Marie Helene Ametsreiter, Michael Altrichter, Markus Breitenecker und Daniel Zech – zu präsentieren und beantworteten anschließend Fragen der Jury. Das Sieger-Start-up erhält von der ProSieben-Tochter SevenVentures kein Cash, sondern Mediavolumen in der Höhe von 25.000 Euro, um seine Bekanntheit durch TV-Werbeeinschaltungen zu erhöhen.

Vier Start-ups in der Pitch-Runde

Waren am letzten 7Ventures Pitch-Day vorwiegend Internet-Start-ups zu sehen, die ihre Apps und Web-Dienste präsentierten, wurden heuer Ideen präsentiert, die ein breiteres Publikum ansprechen sollten. Rund 50 Start-ups hatten sich beworben. Mit Blinos, GenSoup, andmetics und GoFoxBox schafften es letztendlich vier junge Unternehmen in die finale Pitch-Runde.

Mit dem Start-up Blinos haben Stefan Hofinger und Philipp Pamminger ein Außenrollo entwickelt, das die durch Sonneneinstrahlung entwickelte Hitze besser als Innenrollos abschirmen soll. Das Produkt kommt im Sommer 2016 auf den Markt und soll sowohl im Fach-, als auch im Onlinehandel vertrieben werden. GenSoup von Michael Eisenriegler und Nikolaus Futter beschäftigt sich mit Ahnenforschung. Die europäische Plattform für Familiengeschichte ist aktuell aber erst in einer Beta-Version verfügbar und voraussichtlich ab Herbst für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Intention von Andrea Lehner, der Gründerin von andmetics war es, eine bessere Lösung für das zeitaufwändige und schmerzhafte Augenbrauenzupfen zu finden. Daraufhin begann die Maskenbildnerin im Jahr 2013 mit Enthaarungsstreifen zu experimentieren. Mit an Bord sind auch Hannes Freudenthaler und Margot Helm, die Frau des Hofer-Generaldirektors Günther Helm. Mittlerweile ist das Produkt in Serienproduktion – das Start-up beliefert aktuell den österreichischen und deutschen Markt. Und mit GoFoxBox gründeten Ferdinand Schönburg und Mathias Miller-Aichholz ein Dienstleistungsunternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Umzugsboxen im Raum Wien zu vermieten. Die FoxBox zeichne sich dadurch aus, dass sie stapelbar, wetterfest und durch Verschlussmöglichkeiten diebstahlsicher sei. 

Produkt und Team überzeugen

Schlussendlich hat die Jury das Start-up andmetics als Gewinner gekürt. Dafür waren zwei Gründe ausschlaggebend: "Der erste Grund war sicherlich, dass dieses Produkt einfach gut über TV zu bewerben ist, weil der Massenmarkt das Problem mit der Enthaarung im Gesicht kennt. Die Barriere, das Produkt zu kaufen, ist mit 14,90 Euro ebenfalls nicht so groß, wie bei teureren Produkten", so Daniel Zech, Leiter SevenVentures Austria gegenüber HORIZONT. Als zweiten Grund nennt Zech das Gründerteam selbst, das die Jury überzeugen konnte: "Das Team von andmetics brachte einen unglaublichen Drive mit - man hat ihnen während ihres Pitchen angemerkt, dass sie das unbedingt machen möchten." Neben Mediavolumen von 25.000 Euro durfte sich das Team zusätzlich über eine 5.000 Euro Rublys-Kampagne und einen Fix-Startplatz in der nächsten Staffel von "2 Minuten 2 Millionen" freuen.

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