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3sat.de und 3sat-Mediathek fusionieren

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Neues Video-Angebot heute gestartet

Seit heute bietet 3sat, das Kultur-Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD einen neuen Onlineauftritt. Unter der Adresse www.3sat.de sind jetzt die Angebote der bisherigen Website und der 3sat-Mediathek in einem gemeinsamen bewegtbildbasierten Angebot, der neuen 3satmediathek, abrufbar. Ebenso wurde eine App neu aufgesetzt. Die bisherige App der 3sat-Mediathek wird nicht weiter befüllt, die App muss aktualisiert werden.

Hintergrund der neuen App ist der im letzten Jahr gestartete Modernisierungs- und Profilierungsprozess des Senders, so Natalie Müller- Elmau, Leiterin Koordination 3sat/ZDF gegenüber HORIZONT. Im Februar ging der Sender mit einem neuen Senderdesign an den Start, verbunden mit einem stärkeren Profil auch im Programm. Die Fokussierung auf Bewegtbild habe das Programmportal 3sat.de und die aktuelle 3sat-Mediathek immer enger zusammengeführt. Die App sei nun die logische Konsequenz, diese Modernisierung auch im Digitalen weiterzuführen, so Müller-Elmau.

Technisch ist die neue App an die Vorlage der ZDF Mediathek angedockt, die Inhalte von ORF und SRF sollen dabei keineswegs verloren gehen, im Gegenteil. 3sat.de und die neue 3sat-App würden nun zu einer deutschsprachigen Online-Plattform, heißt es vom Sender.

Auch neue Features sind im neuen Angebot zu finden. Tiefergehende Beiträge zu bestimmten Themen werden nun zu Schwerpunkten gebündelt. Gleichzeitig erwarte den User eine höhere Nutzerfreundlichkeit. Aus allen Ebenen heraus finde der Nutzer nun einen direkten Zugang zum Bewegtbild. Über den Punkt Programm sind zudem zentral alle verfügbaren VOD-Inhalte zu erreichen, von der Programmvorschau über das Live-Programm hin zum Anschauen verpasster Sendungen. Bei der Umsetzung seien Ergebnisse von Userbefragungen mit eingeflossen.

Die nächsten Schritte stünden schon fest. Auch „Online first“ solle künftig eine stärkere Rolle spielen. Derzeit lässt der Gesetzgeber eine Bereitstellung im Netz 24 Stunden vor Ausstrahlung im linearen TV zu.

[Danilo Höpfner]

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