Zugriffsrekord für wahlkabine.at
 

Zugriffsrekord für wahlkabine.at

wahlkabine.at

1,2 Millionen Mal suchten Nutzer politischen Überblick bei der Online-Orientierungshilfe.

Einer der härtesten Wahlkämpfe der österreichischen Innenpolitik ist vorüber. Erstmals stand in Österreich der Begriff des Dirty Campaigning im Mittelpunkt der medialen Auseinandersetzung direkt vor der Wahl. Hinzu kam ein enormer Fokus auf die Spitzenkandidaten der wahlwerbenden Parteien. "Es war schwierig für die Wählerinnen und Wähler, sich über die programmatischen Angebote der Parteien zu informieren", sagt Wahlkabine Mit-Initiator Konrad Becker.

Diese Lücke konnte auch heuer von wahlkabine.at gefüllt werden. Von Politikverdrossenheit kann also keine Rede sein: „1,2 Millionen Mal wurden die eigenen Positionen mit jenen der Parteien verglichen. 30 Millionen Mal wurden Einzelfragen durch die Nutzerinnen und Nutzer beantwortet“, resümiert Becker. Ein besonderer Schwerpunkt wurde heuer auf die Einbindung von Jugend-Themen und Politischer Bildung gelegt: "Jugendliche sind jene Bevölkerungsgruppe, die die Auswirkungen politischer Entscheidungen am längsten spüren werden", sagt Becker. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, arbeitete das Team der Wahlkabine heuer mit der Bundesjugendvertretung zusammen. So wurden explizit Fragen wie die Einführung einer Kindergrundsicherung oder eines Mindestlohns für Praktika zum Thema gemacht.

"Gerade in Zeiten von Diskussionen rund um Fake News, Desinformation und Manipulation ist das Angebot von Wahlkabine.at unverzichtbar", sagt Becker auch in Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Salzburg, Niederösterreich und Kärnten und die Wahlen zum Europäischen Parlament 2019. "Die politischen Verantwortungsträger sind hier gefordert, eine entsprechende Finanzierung sicherzustellen, um unabhängige und sachgerechte Information sicherzustellen", fordert Becker abschließend.

[Red.]
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