WM: Beats-Verbot für Fußballspieler
 

WM: Beats-Verbot für Fußballspieler

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Weil Sony mit der FIFA einen Vertrag hat, dürfen Mitglieder der teilnehmenden Mannschaften keine Kopfhörer der Marke Beats tragen, die Apple vor kurzem um 3 Milliarden Dollar aufgekauft hat

Sportveranstaltungen und insbesondere die medienwirksamste der Welt, die Fußballweltmeisterschaft, sind für Marken ein besonders heißes Pflaster. Das bekommt derzeit etwa der US-Kopfhörer-Hersteller Beats zu spüren, der im Vorfeld der WM mit einem sehr aufwendigen Spot zum Thema Fußball in Brasilien geworben hat. Denn wie US-Medien berichten, dürfen teilnehmende Spieler keine Kopfhörer von Marken, die mit Sony in Konkurrenz stehen, in den Stadien tragen.

Deutschlands Schweinsteiger, Brasiliens Star-Stürmer Neymar oder Uruguay-Stürmer Suarez sind in dem Beats-Spot mit den auffälligen Kopfhörern zu sehen. Der US-Spieler Michael Bradley etwa wurde beim Spiel gegen Ghana mit einem Beats-Kopfhörer mit dem auffallenden "b"-Logo gesichtet, was die Geschichte ins Rollen brachte.

Sony bietet Spielern eigene Kopfhörer

Wie Reuters berichtet, hat der japanische Konzern Sony laufende Verträge mit der FIFA und den Spielern im Vorfeld eigene Kopfhörer zugesandt, die sie in den Stadien tragen sollen. Dass nun die prominenten Sportler mit Produkten konkurrierender Firma einem Milliarden-Publikum im TV gezeigt werden, ist Sony wohl nicht recht.

Apple hat die Firma Beats vor kurzem um drei Milliarden US-Dollar übernommen. Neben dem Kopfhörergeschäft und der populären Marke hat sich Apple auch den Streaming-Dienst Beats Music geangelt, der vor allem mit der Kuration von Inhalten bei Usern punkten will.
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