Wiesn-Laune beim Event#3 der Marketing Native...
 

Wiesn-Laune beim Event#3 der Marketing Natives

Die vier Keynote-Speaker der Marketing Natives waren sich bei Würstl und Bier einer Sache einig: Mobile ist die Zukunft

Bier, Weißwurst und Brezn – das dritte Event der Marketing Natives, der DMVÖ-Nachwuchsplattform für junge Marketing-Experten, stand in Kolariks Feenzelt im Wiener Prater einerseits ganz im Zeichen der Wiesn, andererseits aber auch unter dem Motto “Mobile Marketing”.

Nationale und internationale Speaker widmeten sich am 15. September ab 19 Uhr der mobil vernetzten Welt und ihren zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten. Den Beginn machte der Mobile-Experte Alexander Oswald von der Mobile Marketing Association Austria, der Zahlen aus dem aktuellen Mobile Communications Report präsentierte und mit Nachdruck betonte, dass mobiles Surfen in der breiten Masse angekommen sei – immerhin verfügen 82 Prozent der Österreicher über ein Smartphone, 37 Prozent über ein Tablet und ein ganzes Viertel der Befragten über gleich zwei mobile Endgeräte. Die Website des eigenen Unternehmens an diese Devices anzupassen, sei somit Pflicht für jeden, der auch nur mithalten will.

Weiter ging es mit Helen Keegan, der Gründerin von Heroes of Mobile in Großbrittanien und ihrem Vortrag „Mobile Marketing is your future“. Ihrer Meinung nach sei jedes Unternehmen, dass sich nicht mit mobilem Business beschäftigt, schon in wenigen Jahren obsolet. Es reiche aber nicht, Ideen aus dem Web-Bereich eins zu eins, in verkleinerter Form zu kopieren – „frische Ideen sind gefragt“, so Keegan. Im Anschluss betrat Daniel Kalbeck, Geschäftsführer von kalbeck.media die Bühne und sprach von „Mobile Marketing trifft auf Internet of Things – Userstories einer durchaus explosiven Mischung“. Technische und inhaltliche Herausforderungen wie die Homogenisierung der Schnittstellen, der Bereich Privacy und Security, die Etablierung von Revenue Modellen oder die Entwicklung von massentauglichen Use-Cases waren Themen, denen sich Kalbeck widmete – abgeschlossen durch ein gemeinsames Brainstorming mit dem Publikum.

Zuguterletzt kam George Nimeh, Chief Digital Officer des „Kurier“ zu Wort, der sich an Jungmarketer richtete und ihnen zu verstehen gab, dass sie mit den raschen Entwicklungen im Mobile-Bereich Schritt halten müssen, um erfolgreich zu bleiben. Denn: der mobile Bereich sei derzeit der einzige, der weiterhin im Wachstum begriffen sei. 
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