Werbebudgets: IAB sieht Digitalmedien im Aufw...
 
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IAB sieht Digitalmedien im Aufwind

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Krisensicher in der Ausnahmesituation: Digitalmedien zeigen ihre Stärken. Während Print oder Out-of-Home Federn lassen müssen, setzen laut Online-Vermarkterkreis immer mehr Auftraggeber auf die stark genutzten Digitalmedien, um ihr Geschäft zu beleben. EU-Kommissionspräsidentin warnt vor Fake News in Social Media. 

Die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Verbreitung werden die Menschen in Österreich noch länger begleiten. Damit kommt es auch zu einer gravierenden Änderung in der Mediennutzung, die nun in die Verlängerung geht. Digitalmedien stehen im Zentrum dieser Entwicklung und spielen ihre Stärke voll aus. Sie bieten nicht nur topaktuelle, seriöse und profund recherchierte Information, sondern auch Unterhaltung und jede Menge praktischer Tipps und Tools – vom Kochkurs bis zum Lieferservice.

Katalysator COVID-19 verkleinert das Missverhältnis zwischen Nutzung und Spendings

„Viele Auftraggeberinnen und Auftraggeber erkennen bereits die Stärke der Digitalmedien und verlagern ihre Budgets. Damit folgen sie dem internationalen Trend: Spendings sind dort am besten investiert, wo die User sind“, führt Eugen Schmidt (AboutMedia), Leiter des Online-Vermarkterkreis im interactive advertising bureau austria (iab austria) aus.

In der aktuellen Situation sieht der Online-Vermarkterkreis die historische Chance, die Budgetverteilung in Österreich an die reale Mediennutzung anzupassen. Langfristig kann sich so eine bessere Finanzierung des Online-Journalismus ergeben, dessen Bedeutung die COVID-19-Maßnahmen unmissverständlich zeigen. Digitalmedien sind das Rückgrat der Information und werden intensiv genutzt, um sich über die aktuellen Entwicklungen auf verlässlichen, journalistisch wertvollen und seriösen Publisher-Portalen zu informieren. Investitionen in österreichische Onlinemedien tragen zur nationalen Wertschöpfung bei, sichern Arbeitsplätze und stärken den Journalismus.

„Die herausfordernde Situation kann sich als Katalysator für die Werbelandschaft erweisen und wird das Werbeverhalten nachhaltig ändern. Digitalmedien machen jetzt nicht nur im Journalismus und Entertainment einen großartigen Job: Als Werbekanal haben sie unmittelbaren Einfluss auf das Konsumverhalten und damit auf das Geschäft“, betont Schmidt.

Werbespendings verlagern sich auf Online-Portale

In aktuellen Medienberichten zeichnet sich der Digitalisierungsschub bereits ab. John Oakley (Initiative Media) spricht von einem nachhaltigen Effekt auf die Marktanteile der Mediengattungen und prophezeit, dass Offline-Medien weiterhin eine große Rolle spielen würden, jedoch vermehrt ergänzt mit digitalen Kommunikationskanälen. In aktuellen Studien geben 70 Prozent der Befragten bereits an, mehr Zeit auf ihren Smartphones zu verbringen. Michael Göls (Havas Village Vienna) rät bereits jetzt, Werbung im Bereich Bewegtbild (TV und Online) zu verstärken.

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