Was ihr auf Facebook, Twitter, LinkedIn und X...
 

Was ihr auf Facebook, Twitter, LinkedIn und Xing tun und nicht tun solltet

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MTV‘s VP Content Marketing gibt wertvolle Tips

Jedes Social Network ist anders. Von der Zusammensetzung der Personen mit denen wir kommunizieren, über die Art wie wir kommunizieren, bis hin zu den Mitteln, die wir dazu benutzen unterscheiden sich die drei Giganten Facebook, Twitter und LinkedIn diametral voneinander. Entsprechend hat auch jedes Netzwerk seinen eigenen Stil und Verhaltensregeln, die beachtet werden sollten, will man dort erfolgreich sein.

Tom Fishman, MTVs Vice President of Content Marketing, vergleicht im Interview in Rick Mulreadys Podcast die Social Networks sehr treffen mit Ländern. Jedes Land hat seine eigene Kultur und Sprache. Und er gibt wertvolle Tips zu den Dos und Don‘ts auf jedem dieser großen Netzwerke, die ich hier gemeinsam mit meinen eigenen Anregungen mit euch teilen möchte.

 

FACEBOOK

Ja, bitte: Bilder posten

Facebook User lieben visuellen Content und deshalb liebt ihn auch Facebook selbst. Bilder erhalten besonders viel Interaktion in Form von Likes, Kommentaren und Shares was wiederum dazu führt, dass diese Art von Content einen höheren EdgeRank und damit mehr Reichweite bekommt. 

Nein, danke: Oversharing

Während Twitter es nahezu verlangt, mehrmals täglich zu posten, ist selbiges auf Facebook keine so gute Idee. Der Stream auf Facebook läuft wesentlich langsamer, wodurch zu viele Posts in kurzer Zeit schnell nerven, wenn sie nicht herausragend großartiger Content sind. Das straft Facebook dann sofort mit weniger Reichweite für jeden weiteren Post ab. Zu wenig posten ist allerdings genauso problematisch. Es gilt also ein ausgewogenes Maß zu finden, und gut auf die eigene Zielgruppe zu hören. Facebooks Insights geben nahezu in Echtzeit Aufschluss darüber, wie eure Postings angenommen werden. Nutzt sie, um ein Optimum für eure Status Updates zu finden.

 

TWITTER

Ja, bitte: Sei einzigartig

Der Twitter Stream ist enorm kompetitiv. Er läuft schnell und für viele User stark auf Themen fokussiert. Die Tweets sind sich demnach also oft ähnlich, und es können nur jene herausstechen, die durch ihr Einzigartigkeit auffallen. Ein besonders gelungenes Beispiel ist der Mars Rover Account der NASA. Anstatt trocken und analytisch Daten und Fakten zu posten, twittert der Mars Rover in Ich-Form, als wäre er eine Person und schafft dadurch eine Nähe und Beziehung zu seinen Followern, die mit rein wissenschaftlich formulierten Tweets niemals möglich wäre. Mit großem Erfolg.

Nein, danke: Hashtags missbrauchen

Die Praxis, Themen rund um Hashtags zu organisieren entstand als erstes auf Twitter und wird dort entsprechend intensiv gelebt. Egal ob die #Zib2, The Voice of Germany unter #TVOG oder aktuelle Trending Topics wie #Thanksgiving in den USA, sie alle sammeln tausende, teilweise sogar mehrere Millionen User zusammen, die der Unterhaltung folgen. Groß ist daher die Versuchung einen solchen Hashtag in die eigenen Tweets einzubauen, nur um in diesen Streams aufzutauchen. Wenn der eigene Tweet aber keinen wertvollen Beitrag zu diesem speziellen Thema leistet, sondern den Hashtag nur zum Spammen missbraucht, erzeugt er großen Unmut bei den Usern und der Schuss geht nach hinten los.

 

LINKEDIN / XING

Ja, bitte: echte Kontakte pflegen

LinkedIn und Xing sind, vor allem im B2B Bereich, hervorragende Netzwerke, um Kontakte zu pflegen. Nirgendwo anders kann man so einfach mit Personen in Kontakt bleiben, auch wenn sie das Unternehmen wechseln. Und wer Gruppen intensiv nutzt, kann sich auch über das eigene Netzwerk hinaus inhaltlich wertvoll zu Fachthemen austauschen. Das geht aber nur, solange man es mit seinen Beziehungen ernst meint, und nicht einfach wahllos Personen zum eigenen Netzwerk hinzufügt, nur um die Zahl seiner Kontakte künstlich nach oben zu treiben.

Nein, danke: das Netzwerk verwässern

Daraus ergibt sich auch gleich der größte zu vermeidende Fehler. Wer ungefiltert jeden hinzufügt, der einem eine Kontaktanfrage stellt, oder schlimmer noch, selbst wahllos Anfragen ausschickt, verwässert sein Netzwerk und macht es damit wertlos. Der eigene Stream wird dadurch überfüllt mit Status Updates, die einen nicht mehr interessieren, was das in Kontakt bleiben mit echten Businesspartnern massiv erschwert.

 

Was sind eure Erfahrungen mit Dos und Don‘ts auf Facebook, Twitter, LinkedIn und Xing? Lasst mich eure Meinungen in den Kommentaren wissen.

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