Vom Printtitel zum Online-Medium
 

Vom Printtitel zum Online-Medium

Die meisten Printmedien im Netz haben den Wandel zu einem interaktiven Onlinemedium noch nicht vollzogen.

Mit einem Printtitel online zu gehen, bedeutet noch lange nicht, auch den Sprung in die interaktive Netzwelt geschafft zu haben. Laut einer Untersuchung von Forrester Research haben die meisten Printmedien im Netz den Wandel zu einem – dem Medium Internet gerechten – Onlinemedium nicht geschafft. Anstatt sich der Dynamik und Interaktivität des Web zu bedienen, verharren die meisten Medien in statischer HTML-Darstellung. Oftmals werden sie lediglich als reine Ergänzung des traditionellen Geschäftes betrachtet.


Was gefragt ist, sind z.B. Geschichten mit Links und Video-Ergänzung – und zwar bereits eine Stunde nach Entstehung und ständig aktualisiert. Mit Chatrooms oder Bulletin Boards könne Loylität erzeugt werden – eine geschlossene, klar definierbare Community ist für Werbekunden interessanter als eine Vielzahl undefinierter User.


Grundsätzlich sollte das Online-Geschäft selbständig betrieben werden, wobei Werbung als einzige Einnahme nicht genüge. E-Commerce werde dafür viel zu wenig genutzt. Weniger als die Hälfte der 49 von Forrester untersuchten Printmedien hätten Inhalte oder verwandte Produkte auf der Webseite verkauft.

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