VÖZ beschäftigt sich mit Paid Content
 

VÖZ beschäftigt sich mit Paid Content

Eine Initiative wie das deutsche Phönix-Projekt ist jedoch noch nicht geplant.

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat gegenüber Horizont.at angekündigt, sich demnächst verstärkt mit dem Thema Paid-Content auseinanderzusetzen. Wie VÖZ-Generalsekretär Walter Schaffelhofer mitteilt, sei zwar noch keine Verbands-Initiative nach deutschem Vorbild in Planung, aber in der nächsten Arbeitsgruppe "elektronisches Publizieren" Ende April werden die gebührenpflichtigen Inhalte von Online-Medien ein Thema sein.


In Deutschland hat der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) das Projekt "Phoenix" ins Leben gerufen, um einen einheitlichen Standard für die Bezahlung kostenpflichtiger Web-Angebote durchzusetzen. Ziel ist es, den Mitgliedern vier Anbietern von Micropaymentsystemen zur Abwicklung von Bezahlvorgängen zu empfehlen. Denn: falls die Medienhäuser ihre Bilanzen in Zukunft nicht aufbessern können, drohe vielen Angeboten nach Ansicht des VDZ die Einstellung, was eine drastische Einschränkung des Informationsangebotes im Netz nach sich ziehe.

(dodo)

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