Virtueller Kunstbegleiter: fynd.art entwickel...
 
Virtueller Kunstbegleiter

fynd.art entwickelt digitalen Ausstellungs-Guide

www.danielajakob.at
Die Web-Applikation von fynd.art funktioniert ohne Download.
Die Web-Applikation von fynd.art funktioniert ohne Download.

Die Web-Application des Grazer Start-ups bietet digitale Informationen über Kunstwerke und Künstler.

Die Idee kam Gottfried Eisenberger, Gründer von fynd.art und ehemaliger Profisportler, bei einer Kunstmesse in Los Angeles: "Bei der Messe gab es teilweise nicht einmal Informationen darüber, von welchen KünstlerInnen die Kunstwerke waren, geschweige denn Preise oder Erklärungen zu den Kunstwerken. Für mich war das eine echte Marktlücke. Ich wollte mehr über die ausgestellte Kunst wissen – ohne dafür gleich in ein Verkaufsgespräch verwickelt zu werden". Schnell stellte sich für Eisenberger heraus, dass es in der Optimierung des Besuchs - aber auch des Ausstellererlebnisses - bei Kunstmessen viel Luft nach oben gebe.

Daten über Künstler und Kunstwerke werden bei fynd.art vor der Messe durch die Aussteller eingepflegt. Auf der Kunstmesse braucht es dann nur noch ein Smartphone mit Internetzugang. Die Besucher öffnen die Website im Smartphone-Browser oder scannen einen QR-Code beim Eingang. Kunstwerke können gescannt und dazugehörige Informationen so in Sofortzeit abgerufen werden. Die Informationen werden gespeichert und sind auch nach der Kunstmesse noch abrufbar. Auch zusätzliche Features wie eine Feedback-Option und ein Ausstellerverzeichnis mit Messeplan sind in der Web Applikation enthalten.

Die Pandemie hat den Start von fynd.art beflügelt. Die Web-Applikation soll Messen und Kunstausstellern "eine Corona-konforme Durchführung ihrer Ausstellungen" ermöglichen. Die Funktion wird zwischen 5. Und 9. August erstmals bei der Salzburg International Art Fair (SIAF) in Österreich eingeführt und getestet. In den Vereinigten Arabischen Emiraten soll im Oktober die World Art Dubai mit der Technologie von fynd.art stattfinden.
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