Tourismus: Airbnb und Co liefern EU-Statistik...
 
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Airbnb und Co liefern EU-Statistikamt Eurostat nun statistische Daten

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Airbnb soll 2017 seinen ersten Jahresgewinn geschafft haben. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen habe Airbnb rund 100 Mio. Dollar (81 Mio. Euro) verdient, berichtete die "Financial Times".
Airbnb soll 2017 seinen ersten Jahresgewinn geschafft haben. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen habe Airbnb rund 100 Mio. Dollar (81 Mio. Euro) verdient, berichtete die "Financial Times".

Buchungen über Airbnb, Booking, Expedia und Tripadvisor sollen erstmals europaweit statistisch erfasst werden. 

Dies soll auch mehr Überblick über die in manchen Städten beklagten Auswüchse der privaten Zimmervermittlungen geben, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Nutzer würden aber nicht registriert und der Datenschutz gewahrt.

Die vier Vermittlungsportale haben nach Angaben der Brüsseler Behörde eine Vereinbarung mit dem EU-Statistikamt Eurostat getroffen. Geliefert würden Zahlen zu gebuchten Übernachtungen und Gästen. "Künftig können Behörden diese neu verfügbaren Daten für eine fundierte Politikgestaltung nutzen", sagte EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni.

Kritik an Airbnb & Co

Plattformen für private Unterkünfte stehen in der Kritik. Den Betreibern wird vorgeworfen, die Wohnungsnot zu verschlimmern, weil Wohnungen als Ferienwohnungen zweckentfremdet würden.

Der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton sagte, die Vermietung privater Unterkünfte sei bequem für Touristen und eine Einnahmequelle für Besitzer. Die Kommission stehe dem positiv gegenüber. "Gleichzeitig wird sie die lokalen Gemeinschaften dabei unterstützen, die Herausforderungen zu bewältigen, die sich aus diesem raschen Wandel ergeben", meinte Breton.

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