"Teletext Art Festival" bis 14. September
 

"Teletext Art Festival" bis 14. September

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Länderübergreifendes, transmediales Kunstprojekt bis zum 14. September u.a. in den Teletexten von ORF, ARD und arte bzw. dem Schweizer Teletext zu sehen

Ein länderübergreifendes, transmediales Kunstprojekt startete am Donnerstag mit dem "Internationalen Teletext Art Festival ITAF": Zu sehen sind die Kunstwerke bis zum 14. September nicht nur in den Teletexten von ORF, ARD und arte bzw. dem Schweizer Teletext, sondern unter anderem auch im Museumsquartier Wien und einer Pop-up-Galerie bei der Internationalen Funkausstellung in Berlin.

"Minimalismus als Herausforderung, Reduktion als Ansporn - beim Teletext stehen Kreativen lediglich 24 Zeilen mit 39 Zeichen zur Verfügung. Ferner sind nur sechs Farben plus weiß und schwarz möglich", heißt es in der Aussendung des ORF zu dem bereits zum dritten Mal stattfindenden Projekt. "Und genau dieses Archaische, die Konzentration auf einzelne Pixel und die begrenzten technischen Möglichkeiten haben in der heutigen Welt der HD-Auflösung einen besonders starken, visuellen Reiz."

Insgesamt 18 internationale Künstler nehmen teil, die Kunstwerke können hierzulande im ORF Teletext ab Seite 470 bewundert werden. Einer der am Wettbewerb beteiligten Künstler wird von einer Expertenjury mit dem "Teletext Art Prize 2014" ausgezeichnet. Im vorigen Jahr haben laut Sender-Angaben mehr als 90.000 Zuschauer die Ausstellung allein im ORF Teletext besucht.

Im Rahmen des Projekts "ITAF in the House" ist das Publikum aufgefordert, Teletextkunst im privaten Raum und in der Öffentlichkeit durch Fotos von ITAF-Kunstwerken auf dem Fernseher zu dokumentieren und an das Festival zu senden. Die Fotos werden auf der Website veröffentlicht, eine Auswahl der eingereichten Bilder wird außerdem auch während des Festivals im Museumsquartier Wien und bei der ITAF 2014-Finissage im FISH in Helsinki zu sehen sein.
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