Telekom Austria sieht keinen Marktmissbrauch
 

Telekom Austria sieht keinen Marktmissbrauch

Im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Providers Silver Server weist die Telekom Austria auf ihren 18-Prozent-Marktanteil in der Bundeshauptstadt hin.

In einer Aussendung weist die Telekom Austria den kürzlich erhobenen Vorwurf des Providers Silver Server, das Unternehmen würde seine Marktmacht missbrauchen, zurück. Der Grund: Der Anteil am Breitbandmarkt von Telekom Austria in Wien betrage lediglich 18 Prozent. Im urbanen Raum wäre Telekom Austria mittlerweile einer von vielen Internet-Service-Providern, heißt es in der Aussendung weiter.

Bei der Entwicklung von mobilem Breitband-Internet ist Österreich laut einer aktuellen Arthur D. Little Studie vom Jänner 2008 im deutschsprachigen Raum führend. Mit 621.000 mobilen Breitband-Nutzern beträgt der Anteil am gesamten Breitbandmarkt immerhin 28 Prozent. 57 Prozent des Zuwachses am heimischen Breitbandmarkt entfielen 2007 auf mobiles Breitband-Internet. "Vor allem durch dieses rasante Wachstum aber auch die starke Präsenz der Kabelbetreiber in den Ballungszentren ist die Wettbewerbsintensität am österreichischen Breitbandmarkt außergewöhnlich stark", heißt es von Seiten der Telekom Austria.

Die geografisch unterschiedliche Wettbewerbsintensität am österreichischen Breitbandmarkt sei nach Ansicht des börsenotierten Unternehmens eine ökonomische Realität. Dieser Marktentwicklung Rechnung zu tragen, sei daher nur fair.

(rs)

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