Telekom Austria Group verdoppelt jeden Euro
 

Telekom Austria Group verdoppelt jeden Euro

IWI-Studie untersuchte den volkswirtschaftlichen Nutzen des Kommunikationskonzerns.

Am 16. September präsentierten Hannes Ametsreiter, Generaldirektor der Telekom Austria Group, Matthias Karmasin, Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Alpen Adria Universität in Klagenfurt und Herwig Schneider vom Industriewissenschaftlichen Institut (IWI) die Ergebnisse einer Studie, die den volkswirtschaftlichen Nutzen des Kommunikationskonzerns in Österreich untersuchte. Demnach würde die Telekom Austria Group als einer der wichtigsten Leitbetriebe Österreichs in der heimischen Wirtschaft mittel- und unmittelbar mehr als 47.700 Beschäftigungsverhälntisse und damit über ein Prozent der heimischen Arbeitsplätze generieren. Mit jedem Umsatzeuro, den die Telekom Austria Group in Österreich investiert, würden in der heimischen Wirtschaft mehr als zwei zusätzliche Euro erwirtschaftet. Die Wirtschaftsleistung der Telekom Austria Group würde der IWI-Untersuchung zufolge 9,62 Milliarden Euro betragen - fast zwei Prozent der heimischen Gesamtproduktion.

Schneider ergänzt: "Von zentraler Bedeutung ist, dass diese beachtlichen Effekte die österreichische Wirtschaft beflügeln – und zwar nachhaltig. Dazu müssen aber zwei Bedingungen erfüllt sein: Erstens, die Planungs- und Steuerungskompetenz muss sich in österreichischer Hand befinden. Zweitens, die Telekom Austria Group muss, wie in der Vergangenheit auch, überdurchschnittlich in F&E investieren." Beide Bedingungen sind laut Analyse des Experten erfüllt und letztendlich hauptverantwortlich für die volkswirtschaftliche Bedeutung der Telekom Austria Group.

Karmasin betont die allgemein steigende Bedeutung von IKT- und Breitbandinfrastrukturen anhand einer Sekundäranalyse von internationalen Studien: „Alle analysierten Studien zeigen eindeutig, dass IKT und Breitband den Wirtschaftsmotor der fortschrittlichen Länder bilden und verstärkt bilden werden. Die Bedeutung des Datenhighways kann man daher nicht oft genug betonen“, fasst der Experte seine Erkenntnisse zusammen. Seine vier Thesen lauten:

  • Wachstum ist ohne IKT-Investment künftig nicht mehr möglich. Egal, ob Ausbau der Mobilnetze oder des Festnetzes – ohne Glasfaserinfrastruktur ist Österreich nicht wettbewerbsfähig. Investitionen in IKT erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft.
  • „Innovation Leader“ statt „Innovation Follower“: Österreich muss – vor allem im IKT-Bereich – in F&E investieren, um seine Position nicht zu schwächen.
  • IKT ist kein Luxus, den sich ein Land leisten kann, sondern ein Muss. Die entscheidenden Zukunftsbereiche Bildung, Gesundheit, Ökologie bzw. Energie, hängen alle direkt mit der Querschnittmaterie IKT zusammen. 
  • Dabei sein, ist zu wenig, Österreich muss schneller werden: Information soll so schnell wie möglich und für so viele wie möglich verfügbar sein. Von den Investitionen profitiert die gesamte Gesellschaft – dies ist auch ein wesentlicher Aspekt der gerechten Verteilung von Kommunikations- und damit von Lebenschancen im Sinne der Überwindung des Digital Divide.



Ametsreiter wies auf die rege Investitionstätigkeit des Konzerns hin: Die Telekom Austria Group hat in den vergangenen fünf Jahren rund 2,4 Milliarden Euro in die heimische Wirtschaft in Form von Investitionen gepumpt. Die klassischen Infrastrukturen, Schiene und Straße, sind für die Entwicklung des Landes zwar relevant, bieten aber weitaus weniger Wachstumspotenzial als der digitale Datenhighway für den Standort Österreich. Hannes Ametsreiter erklärt: „Jeder investierte Euro bringt Österreich besser voran. Das Geld, das wir in unsere österreichischen Netze und in den Betrieb investieren, kommt der gesamten Wirtschaft zugute: IKT schafft Wachstum und Arbeitsplätze, dadurch werden die Unternehmen effizienter, flexibler, schneller und somit insgesamt wettbewerbsfähiger.“ 

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