TalkWalker: Social-Monitoring-Dienst kommt na...
 

TalkWalker: Social-Monitoring-Dienst kommt nach Österreich

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Ab 99 Euro/Monat lassen sich mit dem Web-Dienst Facebook, Twitter, Online-Nachrichten und Foren analysieren - Exklusiv-Partnerschaft mit "Observer"

Im Rahmen einer exklusiven Partnerschaft holt der heimische Medienbeobachter "Observer" den in Luxemburg ansässigen Social-Media-Monitoring-Service TalkWalker nach Österreich. Der von Christophe Folschette entwickelte Web-Dienst liest, ähnlich wie die Suchmaschine Google, mittels Web-Crawlern Millionen verschiedene Online-Quellen aus - neben Webseiten von Online-Medien werden Blogs, Internet-Foren sowie Social-Media-Dienste wie YouTube, Twitter und Facebook (bei letzteren die Pages von Unternehmen) angezapft. Der Zweck: Kommunikationsagenturen, Unternehmen oder auch politische Parteien sollen so überwachen können, welche Inhalte über sie im Internet veröffentlicht werden.

Analyse in Echtzeit

Die in Echtzeit ausgelesenen Inhalte kann der Nutzer nach verschiedensten Kriterien filtern - etwa nach Quellen, Themen, Schlagwörtern oder Tonalität. Die Ergebnisse lassen sich in übersichtlichen Infografiken anzeigen und sind in gängigen Formaten für die Weiterverarbeitung exportierbar. Anstatt die verschiedenen Online-Kanäle seperat händisch zu überwachen, ob und in welchem Kontext der eigene Firmenname (oder jene der Konkurrenten) auftaucht, soll TalkWalker dem Nutzer das “Big Picture” zeigen - und ihm in weiterer Folge auch erlauben, zu reagieren. Aus der Online-Software heraus kann man etwa via Twitter oder Facebook auf Postings verärgerter Kunden reagieren.

Kommunikationsagenturen im Visier

"Observer" hat TalkWalker als Ergänzung zu klassischer Medienbeobachtung ab sofort im Programm. Je nach Umfang der Funktionen und verbundenen Dienstleistungen gibt es unterschiedliche Pakete - will man nur die Basis-Version zum Schnuppern verwenden, zahlt man 99 Euro pro Monat, Premium-Services können aber deutlich teurer kommen. "Observer" erwartet sich, dass vor allem Kommunikationsagenturen das neue Angebot in Augenschein nehmen werden. Erste Workshops, die am Mittwoch in Wien abgehalten werden, sind aufgrund des regen Interesses jedenfalls bereits ausgebucht.
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