Styria lud zu Inbound-Insights
 
Arthur Michalek
(v.l.n.r.) Daryn Smith, Nicola Dietrich, Marion Stelzer-Zöchbauer, Martin Bredl
(v.l.n.r.) Daryn Smith, Nicola Dietrich, Marion Stelzer-Zöchbauer, Martin Bredl

Inbound Marketing und der richtige Content dafür standen im Mittelpunkt der jüngsten Digital Innovation Session von sd one und Styria Content Creation. Daryn Smith von MPull, einer der weltweit führenden Inbound-Agenturen, betonte dabei die Notwendigkeit einer adaptierbaren Contentstrategie.

Die "Sessions" von styria digital one und Styria Content Creation erfreuen sich konstanter Beliebtheit. Diesmal wurde sie in Kooperation mit der Inbound-Marketing Agentur Take Off PR abgehalten. Mit Smith als Cofounder und Director der in Kapstadt beheimateten MPull, einer der führenden Inbound-Marketing Agenturen weltweit, konnte man dem Publikum von Marketern und Agenturvertretern auch einen hochkarätigen Gast aus der Branche bieten.

Den Anfang machte jedoch Nicola Dietrich, Mitglied der Geschäftsleitung der sd one und Head of Content Strategy bei sd one und Styria Content Creation. Sie betonte, man solle Content Marketing nicht als "Hype" auf die leichte Schulter nehmen. Vielmehr gelte es, die Marketingdisziplin als umfassendes Projekt zu denken, dessen gut durchdachte Entwicklung über den Erfolg entscheide. Inbound Marketing im Speziellen biete dabei die Möglichkeit, "den Erfolg von Content messbar zu machen".

"Einfach Content machen" als falscher Ansatz

Dieser messbare Erfolg ruht nach Dietrichs Ansicht vor allem auf einem guten "Zusammenspiel aus internen Abläufen: Die Verbindung zum Sales muss stimmig sein, die Kunden müssen durch Buyer Personas genauestens identifiziert sein, und daraus ergibt sich am Ende auch für welche Kunden mein Produkt gemacht ist und welchen Content jenseits von Texten wir wirklich brauchen“. Für Dietrich besteht die größte Gefahr darin, „einfach Content zu machen und am Ende nicht zu wissen, was es gebracht hat.“

Smith stimmte zu und verwies vor allem auf den Fehler, Content über einen Kamm scheren zu wollen: „Es reicht nicht, eine einzige Strategie für ein Produkt zu entwickeln und sich zu wundern, warum der Output an Kunden so gering ist. Stattdessen gilt es, innerhalb eines Content-Marketing-Projektes die unterschiedlichen Zielgruppen für ein Produkt zu identifizieren und zu bedienen." Das bedeute kurz gefasst, die Kundenzufriedenheit als Basis der eigenen Content-Marketing-Strategie zu sehen.

Wofür Automation taugt

Aus Smiths Sicht ist die konsequente Umsetzung des Ziels der Kundenzufriedenheit ein ideales Anwendungsfeld für Marketing Automation: So ließen sich Buyer Personas ebenso erkennen, wie deren individuelle Customer Journey. Dadurch wiederum könne man die Kaufabsicht jedes einzelnen effizient bewerten, und das bedeute schließlich: "Die Zeit, die der Vertrieb aufwenden muss, um herauszufinden, ob der Kontakt erfolgsversprechend ist, wird minimiert, der Output, weil perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten, hingegen vergrößert.“

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