Studie: Fast jeder Zweite von Internetbetrug ...
 
Studie

Fast jeder Zweite von Internetbetrug betroffen

Kaspars Grinvalds / stock.adobe.com

Für eine Studie des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens wurden 1.000 österreichische Konsumenten (mittels Online-Befragung) zum Thema Internetbetrug befragt.

Vermeintliche Gratis-Angebote, Phishing-Mails oder Fake-Shops – die Bandbreite für mögliche Online-Betrugsfälle ist groß und die Betrugsmaschen werden immer ausgeklügelter. "Leider war fast jeder zweite Österreicher bereits mit Online-Betrug konfrontiert. Deshalb sind Vorsicht und ein Bewusstsein für unseriöse Angebote unerlässlich. Wer darauf achtet, hat beim Einkauf im Internet wenig zu befürchten", erklärt Thorsten Behrens, Geschäftsführer des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens und Projektleiter der Watchlist Internet.


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Die Top-Betrugsarten sind laut der Studie Abo-Fallen (im Vorjahr noch auf dem dritten Platz), gefälschte Zahlungsaufforderungen und nicht gelieferte aber bereits bezahlte Waren. Dahinter folgen demnach Schadsoftware (Virus, Trojaner etc.) und die Erpressung mit Videos oder Bildern. "Wir sehen, dass Abo-Fallen im letzten Jahr stark zugenommen haben. Sie sind als vermeintlich kostenlose Angebote und Dienstleistungen gut getarnt und reichen von Streamingdiensten über Urlaubsbuchungsplattformen bis hin zu Gewinnspielen", fasst Behrens zusammen.

Die Studie zeigt, dass das Bewusstsein für unseriöse Angebote bei Internetnutzern gestiegen ist: Wenn den Befragten Angebote seltsam oder unseriös vorkommen, dann recherchieren 44,3 Prozent im Internet nach Erfahrungen anderer und suchen nach Kundenbewertungen. Knapp 30 Prozent sehen sich das Impressum an, 17 Prozent überprüften den Online-Anbieter auf ein Gütesiegel. Während Personen ab 60 Jahren auf sicherheitszertifizierte Shops vertrauen, sind für junge Einkäufer (14 bis 19 Jahre) primär die Online-Bewertungen anderer Kunden die bevorzugte Quelle zur Prüfung der Vertrauenswürdigkeit.

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