Streamingdienste bringen Umsatzplus für die M...
 

Streamingdienste bringen Umsatzplus für die Musikindustrie

APA / AFP / Getty
NEW YORK, NY - APRIL 03: The Spotify banner hangs from the New York Stock Exchange (NYSE) on the morning that the music streaming service begins trading shares at the NYSE on April 3, 2018 in New York City. Trading under the symbol SPOT, the Swedish company's losses grew to 1.235 billion euros ($1.507 billion) last year, its largest ever. Spencer Platt/Getty Images/AFP
NEW YORK, NY - APRIL 03: The Spotify banner hangs from the New York Stock Exchange (NYSE) on the morning that the music streaming service begins trading shares at the NYSE on April 3, 2018 in New York City. Trading under the symbol SPOT, the Swedish company's losses grew to 1.235 billion euros ($1.507 billion) last year, its largest ever. Spencer Platt/Getty Images/AFP

Der Umsatz aus Musikaufnahmen stieg im vergangenen Jahr um 8,1 Prozent auf 17,3 Milliarden Dollar (14,1 Milliarden Euro).

Es war das dritte Erfolgsjahr in Folge: 2015 waren die Umsätze erstmals seit 1998 wieder deutlich gewachsen. Die Umsätze der Zeiten vor dem Internet seien aber weiter unerreicht, betonte Frances Moore, Chefin des internationalen Musikindustrie-Verband IFPI.

Die Einnahmen aus Streamingdiensten wie Spotify, Apple Music, Tidal und Deezer machten im vergangenen Jahr mit 54 Prozent erstmals mehr als die Hälfte aus. 176 Millionen Menschen weltweit zahlten 2017 für ein Musik-Streaming-Abo, 64 Millionen mehr als im Jahr 2016.

Beim Streaming haben Nutzer Zugriff auf ein gigantisches Musikarchiv. Die Lieder werden nicht gekauft oder dauerhaft heruntergeladen, sondern über das Internet als Audiostream abgespielt. 20 Dollar pro Nutzer und Jahr flössen an die Musikindustrie - bei YouTube sei es weniger als ein Dollar, betonte der Verband IFPI.

Der Umsatz mit CDs ging weiter zurück, der mit Vinylplatten dagegen wuchs erneut um kräftige 22,3 Prozent. Ihr Anteil am Gesamtumsatz bleibt aber sehr gering.

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