Starkes Jahr für ÖWA-Basic-Universum
 

Starkes Jahr für ÖWA-Basic-Universum

Visit Ranking 2010: derStandard, krone und herold (Einzelangebote), ORF, Microsoft und GMX (Dachangebote) on top.

Alle Zeichen auf ungebremsten Wachstum zeigt der Jahresabschluss der technischen Messung „ÖWA Basic“ des Verein ÖWA Österreichische Web Analyse, der seit Mittwoch, 12. Jänner vorliegt: In allen drei Kategorien – Einzelangebote, Dachangebote, Vermarkter – deutlich mehr Sites, eine neue Rubrik „mobile“ – und, last but not least, die Werte für Visits, PageImpressions und Unique Clients sind für über zwei Drittel der gemessenen Sites im Jahresvergleich im zwei-, für einige sogar im dreistelligen Prozentbereich gewachsen.  

EA: derStandard.at, krone.at, herold.at

73 Einzelangebote listet die ÖWA im Jahresabschluss 2010 auf – 18 Sites sind neu im Jahresverlauf dazugekommen. Nach der seit Herbst als Kennziffer für die Performance einer Site eingeführten Kenngröße „Visit“ (Definition siehe bitte untenstehend) ist im Jahresschnitt derStandard.at mit knapp über zehn Millionen Visits pro Monat das performance-stärkste Einzelangebot – gefolgt von krone.at (rund 8,5 Millionen Visits) sowie herold.at (6,5 Millionen Visits). Die

Top-15 visitstärksten Einzelangebote erzielen jeweils über zwei Millionen Visits – darunter sind sechs Medienmarken: nach derStandard und krone noch vol.at (Vorarlberger Nachrichten), kurier.at, kleinezeitung.at, diepresse.com (und mit drei.at ein Telco-Anbieter).

Nach Steigerung der Visits im Jahresvergleich liegt radio.at (die Radio-Streaming-Plattform der Moser Holding) mit über 200 Prozent mehr Visits vor drei.at (125 Prozent plus) und atv.at (knapp über 70 Prozent mehr Visits).

Nach Dauer eines Visits liegt die von Goldbach Audience vermarktete Community-Plattform netlog.com mit über 19 Minuten ganz vorn – gefolgt von trendscout24.at (18 Minuten pro Visit) und atv.at (17 Minuten).  

DA: ORF, Microsoft, GMX

Fast 39 Millionen Visits im Jahresschnitt beschert orf.at einmal mehr die Spitzenposition unter den Dachangeboten – vor dem Microsoft Advertising Netzwerk (knapp über 37 Millionen) und dem seit 1. Jänner exklusiv von United Internet Media vermarkteten GMX.at (über 28 Millionen Visits).

Die Top-15 Dachangebote erzielen jeweils mindestens beziehungsweise deutlich mehr als drei Millionen Visits – darunter sind acht Medienmarken: Nach orf.at derStandard.at Netzwerk (das ist die Summe von derStandard und, nicht zu unterschlagen, dieStandard.at) mit knapp über 10 Millionen Visits, oe24.at der Tageszeitung Österreich (rund 8,2 Millionen Visits), austria.com Portale (vol.at, vienna.at, salzburg24.at), SevenOne Interactive Network, news networld Dachangbeot, Kurier Online Medien (kurier.at und futurezone.at), der Sportanbieter LAOLA.at sowie die Kleine Zeitung Online-Gruppe.

Im Jahresvergleich konnte der Wirtschaftsverlag seine Visits mehr als verdoppeln (+124 Prozent) – gefolgt vom RMA Verbund (Regionalmedia Austria) mit fast 90 Prozent plus und LAOLA-Netzwerk mit knapp 40 Prozent plus.

In Sachen Use-Time liegt im Jahresschnitt das Start-Up Relevant Media (eine Gründung der beiden news networld Abgänger Wolfgang Schwayda und Sascha Brém) mit über 18 Minuten pro Visit in Front – gefolgt von den beiden Community-Networks Weblife1 Network (szene1.at) und VZ-Netzwerk (studiVZ) mit 17 beziehungsweise 14 Minuten pro Visit.  

Vermarkter: Goldbach Audience


Beim Ranking der Vermarkter dominiert Goldbach Audience mit fast 30 Millionen Visits vor austria.com/plus und dem herold/aboutmedia-Netzwerk (beide fast 10 Millionen Visits). Goldbach Audience wird allerdings 2011 ohne den Leistungsträger GMX auskommen müssen.  

Mobile: mobile.drei.at on top


Acht mobile Angebote stellen sich seit Jahresmitte in der neuen Rubrik “mobile” der ÖWA-Basic-Messung – mit 3,5 Millionen Visits ist das Angebot des Mobilfunk-Avantgardisten drei mit Abstand on top (m.derstandard.at kommt auf rund 470.000, herold.mobi auf rund 300.000 Visits).  

Die technische Messung von Visits, PageImpressions und insbesondere Unique Clients in der ÖWA Basic gibt Site-Betreibern und der Werbewirtschaft beziehungsweise den Vermarktern wesentliche Aufschlüsse über die quantitative Nutzung einzelner Online-Angebote – der „Unique Client“ ist dazu die Basis-Kennziffer für den „Unique-User“, der zweimal jährlich in der Reichweitenstudie ÖWAplus erhoben wird.  

Definitionen laut ÖWA:

Visits
Ein Visit definiert den Besuch eines Nutzers bei einem Online-Angebot. Er stellt einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang dar, bei dem zumindest eine Seite eines Online-Angebotes (PageImpression) abgerufen wird. Ein Visit umfasst daher eine oder mehrere PageImpressions. Der Timeout beim Visit beträgt 30 Minuten. Wenn 30 Minuten lang keine PageImpression erzeugt wurde, wird bei der nächsten PageImpression auch ein neuer Visit erzeugt.  

PageImpressions (PI)
Eine PageImpression stellt den Sichtkontakt eines Nutzers mit einer Seite eines Online-Angebotes dar. Eine PageImpression wird nur dann gezählt, wenn die Seite eines Online-Angebotes von einem Nutzer angefordert wird.
Entsprechend dieser Bestimmung ist folgendes zu beachten:
Enthält ein Angebot Bildschirmseiten, die sich aus mehreren Frames zusammensetzen (Frameset), so gilt jeweils nur der Inhalt eines Frames als Content. Der Erstaufruf eines Framesets zählt also nur als eine PageImpression, ebenso wie jede weitere nutzerinduzierte Veränderung des entsprechenden Content-Frames. Demnach wird pro Nutzeraktion nur ein PageImpression gezählt.
Die Ausweisung von PageImpressions ist nur zulässig für Seiten, die auf Anforderung des Nutzers generiert werden.  

Unique Clients (UC)
Ist ein von mindestens einer Person verwendetes Endgerät (PC, PDA, Mobiltelefon etc.), von dem aus auf das ÖWA gezählte Angebot mittels eines Browsers zugegriffen wird. Ein Unique Client kann von mehreren Personen bedient werden (z.B. Familien-PCs), eine Person kann andererseits auch auf mehrere Unique Clients zugreifen (z.B. PC zu Hause und am Arbeitsplatz).  

Usetime
Die Usetime beschreibt die durchschnittliche Dauer eines Visits.  
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