Springer dank Online stark im Plus
 

Springer dank Online stark im Plus

Überschuss im ersten Quartal um fast 9 Prozent auf 68,5 Mio. Euro gesteigert

Der deutsche Medienkonzern Axel Springer ("Bild", "Die Welt") ist dank seines stark wachsenden Online-Geschäfts und stabiler Verkäufe auf dem heimischen Printmarkt mit einem Gewinnplus ins Jahr gestartet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte im ersten Quartal um knapp 8 Prozent auf 136,5 Mio. Euro zu, wie das Berliner Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der Überschuss stieg um fast 9 Prozent auf 68,5 Mio. Euro. Der Umsatz des "Bild"- und "Welt"-Verlags erhöhte sich um rund 7 Prozent auf 789 Mio. Euro. Das Wachstum der digitalen Medien habe den Umsatzrückgang bei den internationalen Printmarken wettgemacht, teilte Springer weiter mit. Analysten hatten im Schnitt mit Erlösen von 774 Mio. Euro und einem Ebitda von 134 Mio. Euro gerechnet.

Fürs laufende Geschäftsjahr bekräftigte das im deutschen MDax notierte Konzern seine Erwartungen. Demnach rechnen die Berliner mit einem Anstieg der Konzernerlöse im einstelligen Prozentbereich und einem leicht höheren Ebitda. In Österreich war der Axel Springer Verlag 1989 an der Gründung des "Standard" beteiligt, bis Oscar Bronner die Anteile 1995 zurückkaufte. Von 1989 bis 2002 war Springer außerdem an der "Tiroler Tageszeitung" beteiligt.

(APA/Reuters)
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