Social Media: Wenig Vertrauen in Markenbotsch...
 

Social Media: Wenig Vertrauen in Markenbotschaften

Wie eine Forrester-Studie zeigt, schenken nur zehn Prozent Beiträgen von Unternehmen auf Facebook und Co. ihr Vertrauen

Weltweit gibt es mehr als 50 Millionen Facebook-Seiten, die großteils Unternehmen und ihren Marken zur Kommunikation und Bewerbung eben dieser dienen. Mittlerweile werden beträchtliche personelle und finanzielle Ressourcen für den Betrieb dieser Social-Media-Auftritte aufgebracht - doch offenbar haben die Bemühungen nicht immer die erwünschte Wirkung. Befragt wurden für die Online-Studie 57.500 US-Amerikaner und 15.600 Europäer über 18 Jahren.

Wie eine neue Studie von Forrester Research zeigt, schenken in Europa nur zehn Prozent den Werbebotschaften von Marken in Social-Media-Kanälen ihr Vertrauen - in den USA sind es immerhin 15 Prozent. Werbliche E-Mails (EU: 11%, USA: 18%) oder bezahlte Anzeigen in den Suchergebnissen von Suchmaschinen (EU: 24%, USA: 27%)wird mehr vertraut. Nur Werbebotschaften in Apps, herkömmlicher Bannerwerbung auf Webseiten sowie Werbe-SMS wird noch mehr misstraut als den Social-Media-Beiträgen.

Freunden wird viel mehr vertraut
Was laut Forrester-Studie allerdings durchaus für Online-Netzwerke wie Facebook spricht: Konsumenten vertrauen den Empfehlungen ihrer Freunde und Familie bezüglich Marken oder Produkten am meisten (EU: 61%, USA: 70%). Erst danach kommen von Experten verfasste Online-Reviews (z.B. von Journalisten, Bloggern oder Produkttestern), Nutzer-Reviews (z.B. auf Amazon, Yelp), organische Suchergebnisse bei Suchmaschinen und Informationen auf den offiziellen Webseiten von Unternehmen.

Damit kommt Social Media in der Markenkommunikation doch eine wichtige Stellung zu: Denn Empfehlungen werden im Netz eben vor allem via Facebook, Twitter und Co. geteilt.
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