Social-Media hinkt in Österreich hinterher
 

Social-Media hinkt in Österreich hinterher

Red Bull investiert als mit starken Ergebnissen nachhaltig in Social-Media Aktivitäten.

Nur wenige der umsatzstärksten Unternehmen in Österreich nützen das Potenzial sozialer Medien mit nachhaltigen Effekten. Eine aktuelle Studie von Meta Communication International zeigt, dass Social Media von bislang noch wenig genutzt werden.

Die Liste der untersuchten Sozialen Netzwerke umfasst Xing, Facebook, Twitter, Myspace, StudiVZ/MeinVZ und youtube für 20 ATX-Konzerne und 16 weiteren umsatzstarken Großunternehmen in Österreich. Kaum eines dieser 36 Unternehmen kommuniziert über Twitter und youtube, wobei letzteres eigene Channels für Unternehmenskommunikation anbietet, die abonniert werden können.

Klar voran liegt Red Bull mit rund 2,4 Millionen Fans auf Facebook, über 80.000 YouTube-Abonnenten und zirka 57 Millionen Views von youtube-Videos und mehr als 35.000 Follower bei Twitter. Ähnlich konsequent wird Twitter nur von Swarovski (auf Facebook 276.000 Fans) und Bwin Interactive (rund 64.000 Fans auf Facebook) genutzt, um auf aktuelle Events und interessante Neuigkeiten hinzuweisen. Diese drei liegen somit voran.

„Die neuen Medien bieten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Präsenz auf direktem Weg vor allem in der Wahrnehmung einer jüngeren Konsumentenschicht zu verstärken. Unternehmen, die sich diesem Trend entziehen, werden mittelfristig im Nachteil sein“, meint Helga Eder, Leiterin Medienanalysen bei Meta Communications.

Klassische Netzwerkplattformen und Blogs wie Facebook, StudiVZ und Wing werden eher genutzt. Unter den österreichischen B2C Unternehmen hat die Drogeriemarkt Kette Bipa mit 61.000 Fans eine der größten Fangemeinden auf Facebook. Generell kaum Aktivitäten zeigen die Österreichische Lotterien, EVN, Wienerberger oder die BAWAG.

Die Grafik gibt es hier.
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