Social Media: Auch Twitter hat Interesse an T...
 
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Auch Twitter hat Interesse an TikTok

APA / AFP

Nach Microsoft steigt auch der Kurznachrichtendienst in den Bieterkampf um die Social-Video-App ein. 

Softwareanbieter Microsoft hat bereits Interesse bekundet, nun will offenbar auch der Kurznachrichtendienst Twitter die Video-App TikTok übernehmen. Das berichtet das Wall Street Journal. Erste Gespräche hätten demnach zwar bereits stattgefunden, wie ernst das Interesse ist, sei aber noch unklar.

Das US-Geschäft der populären Video-App könnte verkauft werden, nachdem die US-Regierung von Donald Trump derzeit wegen Datenschutzbedenken massiven Druck auf das chinesische Mutterunternehmen Bytedance ausübt. Neben Twitter verhandelt auch das Software-Unternehmen Microsoft mit den Chinesen. Die Zeit dafür ist jedoch denkbar knapp: Der US-Präsident hat per Dekret Geschäfte mit ByteDance verboten, allerdings tritt dieses erst Mitte September in Kraft. TikTok hat angekündigt rechtlich gegen das Präsidenten-Dekret vorgehen zu wollen, mit einer Klage wird noch im Lauf dieser Woche gerechnet.

EU-Rechenzentrum in Irland

Die App hat eigenen Angaben zufolge alleine in den USA 100 Millionen Nutzer. Sie können eigene Clips hochladen oder Videos von anderen ansehen. Die US-Regierung vertritt die Auffassung, dass Daten ihrer Bürger nicht sicher seien, da TikTok von chinesischen Behörden zur Kooperation gezwungen werden könnten. Tiktok weist das zurück und verweist darauf, dass Daten amerikanischer Nutzer in den USA gespeichert würden. Für Europa hat TikTok den Bau eines eigenen Rechenzentrums in Irland angekündigt.

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