Social Impact Studie 2013: Österreicher sorge...
 

Social Impact Studie 2013: Österreicher sorgen sich um ihre Daten

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In Zusammenarbeit mit der GfK Austria hat A1 zum 14. Mal die Social Impact Studie durchgeführt

Nach den aktuellen Geschehnissen rund um NSA und PRISM ist das Thema Datenschutz wieder in aller Munde. Laut der Social Impact Studie 2013, die vom Mobilfunker A1 in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut GfK Austria zum 14. Mal umgesetzt wurde, sorgen sich mehr als die Hälfte der befragten Österreicher um ihre persönlichen Daten, als besonders sensibel werden hierbei Bankdaten als auch Krankenakten betrachtet.

Je informierter, desto souveräner

Die repräsentative Befragung wurde im Frühjahr dieses Jahres unter 1000 Handy-Usern ab 12 Jahren erhoben und ergab in erster Linie, dass sich mehr als ein Drittel mit dem Thema Datenschutz beschäftigt – dabei sind Männer was das Thema betrifft deutlich affiner und legen weniger Sorgen an den Tag als weibliche Nutzerinnen. Denn, so A1 Technikvorstand Marcus Grausam: „Je größer das Wissen ist, desto souveräner wird auch der Umgang mit Gefahrenquellen im Internet.“

Viren, Online Shopping und Apps als Gefahr

Wie hoch die Sorge tatsächlich ist, zeigen die Detailergebnisse der Studie. Lediglich 12 Prozent der Befragten sehen ihre Daten im Internet als sicher an, nur ein Prozent denkt, dass ihre Daten in sehr sicheren Händen sind. Als besonders riskant empfinden die Befragten fehlenden oder unzureichenden Virenschutz, auch Online-Shopping und die Nutzung von Smartphone-Apps werden als potenzielle Gefahren betrachtet.

Facebook und Whatsapp kaum verzichtbar

Trotz diesem Bewusstsein sind heimische Internetuser nur bedingt gewillt, in kostenpflichtigen Virenschutz beziehungsweise Firewalls zu investieren. Denn: zwei Drittel jener, die ihr Gerät schützen, greifen auf Gratisprogramme zurück. Und auch die Skepsis gegenüber Apps tut deren Nutzung keinen Abbruch: Ein Viertel der Befragten würden eine Smartphone-Anwendung auch dann nutzen, wenn ein Sicherheitsrisiko definitiv bekannt wäre – am wenigsten verzichten wollen die Österreich dabei auf Facebook und Whatsapp, so die Erkenntnisse der Studie.
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