Smart-City-Baustein: Uber Movement nun auch i...
 
Smart-City-Baustein

Uber Movement nun auch in Wien

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Auch kurzfristige Verhaltensveränderungen, beispielsweise durch die Coronakrise, sollen mit dem Tool sichtbar gemacht werden können.
Auch kurzfristige Verhaltensveränderungen, beispielsweise durch die Coronakrise, sollen mit dem Tool sichtbar gemacht werden können.

Das neue Datentool soll Städte mithilfe von Daten bei der Planung von neuen Infrastrukturmaßnahmen unterstützen. Hierfür kooperiert Uber mit der Stadt Wien sowie dem AIT Austrian Institute of Technology.

Nach Großstädten wie Sydney, Boston, Paris, Amsterdam, Berlin und London ist das Tool von Uber, das Rückschlüsse auf das Mobilitätsverhalten einer Stadt zulassen soll, nun auch für Wien verfügbar. Die öffentliche Website, auf der alle Daten kostenlos heruntergeladen werden können, kann von Stadtplanern, Behörden, Forschungsinstitutionen sowie der interessierten Öffentlichkeit genutzt werden, wie es in der Mitteilung des Konzerns heißt.

Ziel sei es, Städte bei der Planung von neuen Infrastrukturmaßnahmen zu unterstützen sowie Verbesserungspotenziale im bestehenden System aufzuzeigen. Auch kurzfristige Verhaltensveränderungen, beispielsweise durch die Coronakrise, würden mit dem Tool sichtbar.

'Maßgeblicher Baustein des Smart-City-Ecosystems'

Um sicherzustellen, dass Uber Movement für Wien auch tatsächlich einen Mehrwert biete, wurde im Vorfeld eng mit der Stadt Wien sowie dem AIT Austrian Institute of Technology zusammengearbeitet. “Gemeinsam mit der Stadt Wien und dem AIT haben wir es geschafft, die Daten so zu strukturieren, dass sie für Stadtplaner und Verkehrsbehörden einen hohen Mehrwert zu bestehendem Datenmaterial bieten“, erklärt Uber-Österreich-Chef Martin Essl. „Uber Movement ist damit ein maßgeblicher Baustein des Smart-City-Ecosystems.”

Auf der öffentlichen Website können die Daten kostenlos von jedem eingesehen und heruntergeladen werden.
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Auf der öffentlichen Website können die Daten kostenlos von jedem eingesehen und heruntergeladen werden.

Mit städtischen Daten überlagert

Mit “Travel Times” zeige Uber Movement etwa durchschnittliche Reisezeiten zwischen einzelnen Stadt-Zonen, die aus Daten von Fahrten abgeleitet wurden. Diese Zonen decken die von Stadtplanern verwendeten Standards ab. So könnten sie effektiver bewerten, wo in ihren Städten in die Verkehrsinfrastruktur investiert werden sollte. “Unsere Kernaufgabe im Projekt Uber Movement war es, die Daten räumlich so zu strukturieren, dass sie mit städtischen Daten überlagert werden können”, so Nikolas Neubert, Head of Competence Unit Digital Resilient Cities am Center for Energy des AIT.

Je mehr Forschungsinstitutionen und Städte über Verkehrsströme wüssten, desto effizienter könne in der Planung von neuen Infrastrukturprojekten vorgegangen werden. Brigitte Lutz, Data Governance-Koordinatorin der Stadt Wien, zeigt sich erfreut, dass Uber Movement Open Data nutzt und selbst anbieten wolle. „Als Digitalisierungshauptstadt ist es uns ganz besonders wichtig, dadurch Innovationen unterstützen zu können.“ Alle Daten in Uber Movement seien anonymisiert, betont das Unternehmen. Sie ließen keinerlei Rückschlüsse auf einzelne Fahrten und personenbezogene Daten zu.
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