Shpock schafft vier Millionen Nutzer
 

Shpock schafft vier Millionen Nutzer

Das Start-up ist zum größten mobilen Marktplatz im deutschsprachigen Raum aufgestiegen

Einige Zeit ist es her ruhig um das Wiener Start-up von Armin Strbac und Katharina Klausberger gewesen, jetzt haben sie sich mit einem Meilenstein zurück gemeldet. Die Smartphone-App Shpock, die als mobiler Flohmarkt positioniert ist, zählt jetzt Firmenangaben zufolge vier Millionen User.

Gestartet ist man 2012 mit Shpock, nachdem sich der erste Internet-Dienst Finderly, den die beiden aus der Taufe gehoben hat, nicht so prächtig entwickelt hat. Nach nur elf Monaten konnte man sich bereits über eine Million User freuen, die man dann bis heute vervierfachen konnte. Aktuell soll man mehr als sechs Millionen Artikel bei Shpock finden.

Noch kein Geschäftsmodell


Nach wie vor ist Shpock für den User völlig gratis: Per Smartphone-Kamera kann er Fotos von zu verkaufenden Gegenständen machen und mit kurzen Beschreibungstexten als kostenloses Inserat hochladen. User, die auf der Suche nach Waren sind, können ihre Umgebung per GPS-Ortung nach nahegelegenen Inseraten durchsuchen.

Shpock hat noch kein Geschäftsmodell vorgestellt. Das mittlerweile 25-köpfige Team, in das der norwegische Medienkonzern Schibsted investiert hat, dürfte seit einiger Zeit an der Entwicklung von Monetarisierungsmöglichkeiten arbeiten. Möglich sind etwa Werbeplätze für Premiuminserate, eine Vermittlungsgebühr für Verkäufer oder Premium-Accounts für User, die Zusatzfunktionen wünschen.
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