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Security-Studie: Jeder zweite Jugendliche hat bereits sein Passwort weitergegeben

Google
Als sicher gelten lange Passwörter, die eine Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen sind.
Als sicher gelten lange Passwörter, die eine Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen sind.

Rund zehn Prozent nutzen das Geburtsdatum oder Teile davon als Passwort, bei fünf Prozent lautet das Passwort "Passwort".

Eigentlich mag man glauben, dass sich die Generation der 13- bis 30-Jährigen recht gut in digitalen Welten zurechtfindet – wenn es aber um Sicherheit im Web geht, sind viele junge User nachlässig, wie eine aktuelle Studie von Google zeigt: In Österreich hat etwa bereits jeder zweite Jugendliche (50 Prozent) sein Passwort an jemanden aus dem Freundes- oder Familienkreis weitergegeben. Auch bei der Gestaltung von Passwörtern neigen die Jugendlichen eher zum Risiko; mehr als die Hälfte nutzt dasselbe Passwort für einige oder die meisten ihrer Online-Services. Jeder Zehnte nutzt das Geburtsdatum oder Teile davon als Passwort, jeder Zwanzigste (5 Prozent) verwendet “Passwort” als Passwort für einen oder mehrere Online-Dienste.

Auch sind den Jugendlichen viele relativ einfache Möglichkeiten zur Absicherung des Passworts nicht oder nur wenig bekannt. Knapp die Hälfte (47 Prozent) nutzt keine Zwei-Faktor-Authentifizierung ihrer Daten; von diesen Menschen hat knapp jeder Dritte (29 Prozent) gar noch nie etwas davon gehört.

Grund für diese Nachlässigkeit könnte sein, dass die Österreicher sich in vermeintlicher Sicherheit wiegen: Nur ein Drittel (33 Prozent) befürchtet, gehackt zu werden. Damit ist Österreich im internationalen Vergleich beinahe das Schlusslicht. Lediglich in den Niederlanden (22 Prozent) sorgen sich noch weniger Jugendliche um den Verlust ihrer Daten – im besagten Benelux-Land haben bereits 57 Prozent der Digital Natives ihr Passwort an Freunde und Familie weitergegeben, was im Europavergleich der höchste Anteil ist.

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