sdo steht für styria digital one
 

sdo steht für styria digital one

Digitaler Verkauf der Styria-Töchter diepresse.com, kleinezeitung.at, wirtschaftsblatt.at, styriainteractive und styria multimedia in neuer sd one fusioniert – Redaktionen bleiben unabhängig, Preisliste plattformübergreifend.

Die Styria Media Group AG reorganisiert die Bereiche Digital Sale, Produktentwicklung und Technik sowie Business Development für rund 50 Mitarbeiter aus bisher fünf unternehmen und will alle Kräfte in dem Unternehmen, der styria digital one, bündeln.

Mit Wirksamkeit vom 1. Juli sind die Styria-Online-Marken diepresse.com, kleinezeitung.at, wirtschaftsblatt.at, und styria multimedia (typischich, Sport & Lifestyle) sowie der Vermarkter styriainteractive (vermarktete schon bisher die Styria-Marken boerse-express.com, diepresse.com, diva-online.at, ichreise.at, ichlaufe.at, kleinezeitung.at, miss.at, aport10.at, sportnet.at, typischich.at, wiener-online.at sowie wirtchaftsblatt.at für übergreifende Kampagnen sowie weitere Sites wie die Marktplätze willhaben.at/car4you.at oder tele.at, meinbezirk.at und "Partner-Sites" wie gofeminin.at) unter dem Dach sd one zusammengefasst. Die neue styria digital one ergibt sich aus dem Zusammenschluss der digitalen Technik- und Vermarktungseinheiten von Die Presse, WirtschaftsBlatt und Kleine Zeitung, der Magazin-Gruppe Styria Multi Media sowie der Online-Vermarktungseinheit styria interactive.

Peter Neumann, seit März 2013 Geschäftsführer der Styria Digital Holding (davor war der gebürtige Deutsche Gesamtleiter der deutschen Dieter von Holtzbrinck-Gruppe mit Handelsblatt, die Zeit und Berliner Tagesspiegel), legt bei der Präsentation der neuen Struktur auf zwei Faktoren Wert: Einmal bleiben die einzelnen Marken und die Content-Produktion der Styria-Medienmarken für ihre Nachrichtenportale von der neuen Struktur unberührt - die neue Struktur solle jedoch auch dabei helfen, "Journalismus in die digitale Zukunft überzuführen". Definitiv werde mit der sdo-Struktur keine Einsparungsmassnahme auf Personalseite getroffen, vielmehr "werden wir mehr Leute haben als vorher", betont Neumann. sd one sei "ein großer Schritt für unseren Konzern aber auch für den Digitalmarkt Österreich", formuliert Neumann.

Der Fokus der sd one liegt somit auf den Bereichen Sales, Produkt- und technische Entwicklung und Business-Development. Gerade im Bereich Sales soll die sd one eine neue Ära einläuten - "wir wollen im Verkaufsbereich miteinander statt gegeneinander laufen", unterstreicht Neumann. Geschäftsführer der neuen sd one wird Alexis Johann, zuletzt GF von WirtschaftsBlatt Digital und Head of Content- und Community-Services der Styria Digital Holding. Xenia Daum, zuletzt Geschäftsführerin in der Styria Interactive, wird in der sd one den Bereich Finance & Operations leiten; Marion Stelzer-Zöchbauer, zuletzt Leiterin des Verkaufs diepresse.com, wird Head of Sales in der sd one; ihr zur Seite als Head of Sales fungiert Regina Rath, zuletzt Co-Geschäftsführerin neben Xenia Daum in der Styria Interactive.
Weitere Positionen in der sd one sind mit Nicola Dietrich (Leitung Bereich Sales Development), Kathrin Leiter (Head of Business Development und Michael Kirchberger (Leitung Bereich Produkt- und technische Entwicklung) besetzt.

3,1 Millionen User pro Monat


Mit der sd one-Struktur sollen für Kunden und Mediaagenturen "das gesamte Styria-Angebot direkt, schnell und transparent nutzbar" sein, kündigt Alexis Johann an - zusätzlich zu den Partner-Portalen außerhalb der Styria, "die wir weiterhin vermarkten" (insgesamt werden nach eigenen Angaben rund 60 Sites beziehungsweise Online-Marken betreut). "Damit erreichen wir maximale Reichweite in Österreich und stärken gleichzeitig die Kernkompetenz im Premium-Segment", weist Johann auf die nunmehrigen Eckwerte der neuen Online-Präsenz hin: Auf Basis der Reichweitenstudie ÖWA Plus IV-2012 erreicht das Portfolio der sd one 3,1 Millionen Onlinenutzer monatlich (deutlich über 55 Prozent) - technisch gezählt sind das 500.000 Unique Clients täglich.

Preisliste redimensioniert

571 Produktzeilen habe das bisherige Online-Werbung-Angebot der Styria-Portal-Marken und des Dachvermarkters Styria Interactive umfasst, erläutert Johann - nun sind es Angebote auf, die ein paar A4-Seiten zusammengefasst werden können, die gut ein Jahr lang in Gesprächen mit Kunden und Mediaagenturen entwickelt wurden: Die buchbaren Formate - Display-Formate, Editorial Ads, Newsletter sowie Video-Ads, Mobile Banner und App-Ads sind in vier Gruppen zusammengefasst: RON für "Run over Network", RON-Select für Schaltungen auf ausgewählten Seiten, ROS (Run-over-Site) für Buchungen auf ausgewählten Portalen und ROS-Select für weitere Differenzierungen auf ausgewählten Seiten nach Channel oder Targeting-Kriterien (regionalen Sites).
Im neuen sd one all-stars-Angebotspaket sind Fixplatzierungen auf den Startseiten und "Dynamische Platzierungen" in den Angeboten "Brand Day" beziehungsweise "Brand Week" zusammengefasst. "Wir bieten nun eine Systematik aus einer Hand", ist Johann überzeugt.

Als zweites Standbein der styria digital one neben der Vermarktung soll die digitale Produktentwicklung stehen: Rund 20 Entwickler, IT-Spezialisten und Programmierer sollen an den Standorten Wien und Graz für die dynamische Weiterentwicklung der eigenen Websites vorantreiben und gleichzeitig maßgeschneiderte Portal-, Design- und IT-Lösungen für externe Kunden erarbeiten. Die neue sd one wird rund 50 Mitarbeiter haben, insgesamt sind laut Johann im Online-Verkauf an die 200 Mitarbeiter österreichweit tätig (denn die Einzelmarken, betont Johann, werden auch in der neuen Struktur der sd one "ihre Ansprechpartner für den Werbemarkt" beibehalten.
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