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Schleichwerbung durch Influencer: Drogeriekette verurteilt

Karsten Koch
Dicke Luft in der Rossmann Zentrale
Dicke Luft in der Rossmann Zentrale

Das Urteil gegen die deutsche Drogeriekette Rossmann könnte weitreichende Folgen haben.

Ein Hashtag wie #ad, als zweiter von sechs Hashtags, reicht nicht aus, um Werbung zu kennzeichnen. Ein 20-jähriger Influencer mit 1,3 Millionen Followern auf Instagram hatte in Videos für Produkte der deutschen Drogeriekette Rossmann geworben. Schleichwerbung, urteilte das Oberlandesgericht Celle. Werbliche Instagram-Posts müssten "auf den ersten Blick" erkennbar sein, so die Erklärung des Urteils. Die Entscheidung sei laut Gerichtsangaben nicht anfechtbar, im Wiederholungsfall droht eine Geldstrafe von 250.000 Euro. Das berichtet das manager magazin.

meedia.de zufolge wird Instagram in den kommenden Monaten ein Kennzeichnungsmodell für Werbung einführen. Dann soll über dem Foto der Hinweis "Paid Partnership" erscheinen.

[Red.]
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