Rennen um 5G-Lizenzen hat begonnen
 

Rennen um 5G-Lizenzen hat begonnen

RTR
Die Autkion sieht eine regionale Gliederung vor, damit verschiedenste Geschäftsmodelle umgesetzt werden können.
Die Autkion sieht eine regionale Gliederung vor, damit verschiedenste Geschäftsmodelle umgesetzt werden können.

Telekom-Control-Kommission hat die Ausschreibungsunterlage für die Frequenzen 3,4 bis 3,8 GHz, die für 5G genutzt werden können, veröffentlicht. Versteigerung soll voraussichtlich im Februar stattfinden.

„Dieses Mal haben wir vieles anders gemacht“, erklärt Telekom-Regulator Johannes Gungl zu der heute veröffentlichten Ausschreibungsunterlage für die Frequenzen 3,4 bis 3,8 Gigahertz, die die nächste Mobilfunkgeneration 5G ermöglichen soll. Nach fast zwei Jahren Vorbereitung, in denen es drei Konsultationen gab, ist der Startschuss gefallen: Im Vergleich zur Multiband-Auktion 2013 sind  die Mindestgebote viel niedriger und das Auktionsdesign einfacher sowie transparenter. Die Summe der Mindestgebote von  insgesamt nur etwa 30 Millionen Euro kann nicht mit der Summe von rund 530 Millionen Euro aus dem Jahr 2013 verglichen werden. Die erste Versteigerung der Frequenzen ist für Februar 2019 angesetzt. Unmittelbar vor der Auktion wird es noch Bieterschulungen und Probedurchläufe geben.

Aufgeteilt ist die Versteigerung in zwei Phasen: Zuerst wird in der Vergabephase in mehreren Clockrunden für die gewünschte Menge an Megahertz in den zwölf Regionen geboten. So soll sichergestellt werden, dass verschiedenste Geschäftsmodelle umgesetzt werden können. Sollte nach den Clockrunden Spektrum unverkauft bleiben, kann dieses in einer erneuten Bietrunde vergeben werden. Die Gewinner der Vergabephase bieten dann in der Zuordnungsphase für die konkreten Blöcke, die sie im Spektrum brauchen.


Mehr zur 5G-Ausschreibungsunterlage lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 38.

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