Readly startet mit Magazin-Flatrate in Österr...
 

Readly startet mit Magazin-Flatrate in Österreich

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Readly verfügt über 500 deutschsprachige und 34 österreichische Titel.
Readly verfügt über 500 deutschsprachige und 34 österreichische Titel.

Der E-Publisher launcht seinen Service nun auch in Österreich und bietet Verlagen damit einen alternativen Verbreitungsweg. Diese erhalten bis zu 70 Prozent der Umsätze.

Mit mehr als 2.000 Zeitschriften, knapp 500 deutschsprachigen und 34 österreichischen Titeln (Wienerin, Alles Auto, Motomobil, FAQ und weiteren) steigt Readly mit 20. Februar in den heimischen E-Publishing-Markt ein. Mittels App und Flatrate-Modell um 9,99 Euro pro Monat können bis zu fünf Nutzer pro Account die Zeitschriften digital (mobil sowie Desktop) und offline nach einem Download konsumieren. Weltweit kooperiert Readly mit fast 400 Verlagen, darunter die Styria Medienhaus Lifestyle GmbH & Co KG oder auch der Axel Springer Verlag und die Bauer Media Group. Für heimische Verlage ist dies auch interessant, da die bei Readly gelesenen Magazine bei der Österreichischen Auflagenkon­trolle ÖAK gemeldet werden können. Verlage stellen lediglich das Druck-PDF zur Verfügung, die technische Umsetzung übernimmt Readly mit Mitarbeitern und Büros in Schweden, Großbritannien und Deutschland.

"Österreich macht etwa zehn Prozent des deutschen Marktes aus. Wir gehen davon aus, dass sich der E-Magazin-Umsatz in den kommenden drei Jahren mehr als verdoppeln wird", erklärt Philipp Graf Montgelas, Managing Director Readly D-A-CH.

Von den Nettoumsätzen werden seitens Readly 70 Prozent an die Verlagspartner ausgeschüttet, abhängig vom Leseverhalten der Nutzer. Hier kommen diverse Kriterien wie Lesedauer oder Anzahl der gelesenen Seiten zur Anwendung. Ebenso liefert Readly mittels eines eigens entwickelten Tools Statistiken und Auswertungen in Echtzeit. Als Kernunterschied zwischen Österreich und Deutschland spricht Montgelas die Gratis-Digitalausgaben der Printzeitungen an. "Wir wollen den Verlagen eine Alternative bieten, und zwar nicht nur über den Verkaufsumsatz, sondern auch über vermarktbare Mehrauflagen."

Durchsetzen möchte sich Montgelas am Markt mittels umfangreichem und attraktivem Portfolio und einer App, die intuitiver als die Konkurrenz sein soll. Ebenso hält Readly am Flatrate-Modell fest, begründet dadurch, weil "alle Erfahrungen zeigen, dass die Nutzer bereit sind, für ein Top-Produkt mit guten Inhalten zu zahlen", so Montgelas.
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