Halbjahresbilanz: Xing-Mutter New Work profit...
 
Halbjahresbilanz

Xing-Mutter New Work profitiert von Arbeitskräftemangel

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Erwartet 2022 mehr Umsatz, starkes User-Wachstum bei Xing.

Die Xing-Mutter New Work profitiert vom Fachkräftemangel und der Jobsuche im Internet und konnte seinen um einmalige Effekte bereinigten Umsatz (pro-forma Umsatz) bis Ende Juni um 12 Prozent auf 152,6 Millionen Euro steigern. Das teilte das Unternehmen bei der Vorlage seiner Halbjhareszahlen am Donnerstag mit. Als ebenso bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (pro-forma Ebitda) blieben allerdings mit 53,5 Millionen Euro nur zwei Prozent mehr.


Grund waren die im ersten Halbjahr 2021 geringeren Ausgaben für Marketing und Reisen. "Der Fachkräftemangel verschärft sich durch den demografischen Wandel weiter. Fachkräfte und Talente sind heute eine stark umworbene, weil seltene, Spezies geworden. Und genau hier setzen wir mit unseren innovativen Lösungen an, bieten HR-Abteilungen Zugang zum größten Talentpool im deutschsprachigen Raum und helfen ihnen, die dringend benötigten Talente zu finden", so New-Work-CEO Petra von Strombeck.

Starkes Userwachstum

Die beiden großen B2C-Marken Xing und kununu verzeichneten deutliches User-Wachstum. So hat Xing im Jahresvergleich 1,4 Millionen neue Mitglieder und kommt damit auf rund 21 Millionen Mitglieder. Die Arbeitgeberbewertungplattform kununu legte kräftig an Reviews, Kultur- und Gehaltsdaten zu. So verzeichnet kununu Ende des ersten Halbjahres insgesamt 7,2 Millionen Workplace Insights – davon mehr als 2,1 Millionen Gehaltsdaten.

New Work blickt insgesamt aber etwas optimistischer auf das laufende Jahr. Es werde nun ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich angestrebt. Zuvor war das Management von einem Wachstum im einstelligen Prozentbereich ausgegangen.

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