PR-Branche vertraut Social-Media nicht
 

PR-Branche vertraut Social-Media nicht

Die von Cloos + Partner und pixelpoems durchgeführte Befragung ergibt: Social-Media ist für PR-Branche wichtig, aber nicht glaubwürdig.

Die Kommunikationsagentur Cloos + Partner und die Werbeagentur pixelpoems, beide in Wien ansässig, haben von 14. bis 28. Februar 2011 insgesamt 410 PR?Verantwortliche in österreichischen Unternehmen und Institutionen zu einer Online-Umfrage rund um das Thema Social-Media gebeten, 80 sind dem Aufruf gefolgt.

Und diese sind sich relativ einig, was den Stellenwert von Social-Media in ihrer Arbeit angeht: Der Großteil der Befragten gibt zwar an, daran zu glauben, dass Social-Media mehr als nur ein Hype sei und dass die Bedeutung in dem kommenden fünf Jahren weiter zunehmen werde. Aber: Aktuell nimmt Social-Media für die PR-Verantwortlichen noch keinen besonderen Stellenwert ein, bewerten sie Web2.0?Tools doch wesentlich schlechter als die klassischen Kommunikationskanäle.

Bezüglich Glaubwürdigkeit rangiert Social-Media weit hinten, aber vor den Instrumenten Event und Website. Immerhin: 67,5 Prozent nutzen Social-Media laut der Befragung für PR?Zwecke, 42,5 Prozent zur Kundenbindung, 27,5 Prozent zur Verbesserung des Kundendienstes und nur 27,5 Prozent um neue Kunden zu gewinnen. Zugang zu sozialen Medien haben die Mitarbeiter aber in den meisten Fällen: In 57,5 Prozent der Unternehmen dürfen Mitarbeiter soziale Medien passiv und aktiv nutzen. Allerdings hat nur rund ein Drittel der Unternehmen Social Media Guidelines. In fünf Prozent der Firmen ist Social-Media für die Mitarbeiter gar tabu.

Eine Zusammenfassung des Ergebnisberichts finden Sie hier.
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