Pixelpark gegen Paulus Neef
 

Pixelpark gegen Paulus Neef

Der von Pixelpark-Vorstand initiierte Prüfbericht zum ZLU-Ankauf ist fertig und bescheinigt Unregelmäßigkeiten wegen derer gegen Paulus Neef gerichtlich vorgegangen werden könnte.

Die Pixelpark AG hat jetzt mittels Adhoc-Mitteilung über das Vorliegen des Prüfberichtes zum Ankauf des Logistikdienstleister ZLU informiert. Diesen Prüfbericht hat der frühere Aufsichtsratsvorsitzende und jetzige Alleinvorstand Jürgen Richter im November vergangenen Jahres initiiert.



In der Mitteilung wird kommuniziert, dass der heute vorgelegte Prüfbericht zu dem Ergebnis kommt, dass anläßliches des Erwerbs der ZLU-Gruppe und im Zusammenhang mit der Nachgründungsprüfung erhebliche Unregelmäßigkeiten vorgekommen sind. Der Pixelpark-Vorstand teilt weiters mit, dass sich daraus Schadenersatzansprüche gegen die Verkäufer, gegen die seinerzeitigen Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates sowie gegen die mit der Nachgründungsprüfung beauftragten externen Wirtschaftsprüfer von PricewaterhousCooper ableiten lassen. Die Schadenersatzansprüche werden mit 23 Millionen Euro beziffert und "der Aufsichtsrat und Vorstand werden diese Ansprüche weiter verfolgen".



(tl)

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