Paid Mobile Content hat Potenzial
 

Paid Mobile Content hat Potenzial

Immer mehr Handy-Nutzer sind bereit für mobile Datendienste zu bezahlen, ist in der sechsten Mobinet-Studie von A.T. Kearney zu lesen.

Die sechste Mobinet-Studie von der Unternehmensberatung A.T.Kearney gemeinsam mit dem Judge Institute der Cambridge University verfasst ist da. Ein Grundtenor durchzieht die Studie: Immer mehr Handy-Nutzer sind bereit für die Fähigkeiten neuer Mobiltelefone zu zahlen.



So kennen 83 Prozent der für Mobinet befragten internationalen Mobilfunk-Kunden die Imaging- und Bildversand-Funktion ihrer Telefone und gut zwei Drittel sind bereit, für diesen Service auch zu zahlen. In Japan, wo diese Funktion zuerst angeboten wurde, konnte laut Studie sogar ein Rückgang textbasierter SMS-Mitteilungen zugungsten von Foto-Mitteilungen beobachtet werden.



Spiele, Musik-Downloads, Klingeltöne und Icons haben sich insbesonders in Japan, Korea, Hongkong, Singapur und Brasilien zu Bestsellern in der Altersgruppe der unter 18-Jährigen (52 %) und der 19- bis 24-Jährigen (41 %) entwickelt. Als Informationsmedium dagegen steht das Handy international nach am Anfang. Statische Informatione werden deutlich mehr nachgefragt als dynamische Informationen wie aktuelle Börsen- oder Finanzdaten oder Location Based Service (LBS).



A.T.Kearney und die Cambridge Business School für die Mobinet-Studie zweimal jährlich durch. Dafür werden rund 6.000 Telefon-Interviews in 15 Ländern – Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Italien, Japan, Kanada, Korea, Schweden, Singapur, Spanien und den USA – gemacht.



(tl)

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