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Paid Content in Österreich: APA-Report zu Status quo und Zukunftsperspektiven

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Obwohl der Paid-Content-Markt für digitale Nachrichten auch hierzulande wächst, liegt Österreich im globalen Vergleich im unteren Mittelfeld. Nur neun Prozent der Österreicher sind bereit, Geld für Online-Nachrichten auszugeben.

Die APA legt mit dem Report "Paid Content in Österreich" eine aktuelle Bestandsaufnahme vor und beleuchtet darin Strategien, Erfahrungen sowie Zukunftsperspektiven österreichischer Medienhäuser, die unterschiedliche Paywall-Modelle einsetzen oder vorbereiten. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der europäische Paid-Content-Markt für digitale Nachrichten wächst. Laut Digital News Report gaben im vergangenen Jahr etwa neun Prozent der Österreicher Geld für Online-Nachrichten aus – die Tendenz ist steigend. Auch angebotsseitig kam der heimische Markt für Bezahlinhalte 2019 verstärkt in Bewegung.

Ein Blick in den Norden Europas zeigt jedoch, dass es bei der Vermarktung von medialen Paid-Content-Angeboten hierzulande noch viel Potenzial zu heben gibt. In Norwegen etwa hat im Jahr 2018 bereits mehr als ein Drittel der Befragten für digitale Nachrichten bezahlt. Auch in Schweden ist dieser Wert mit nahezu 30 Prozent überdurchschnittlich hoch. Österreich liegt aus globaler Sicht laut Digital News Report im unteren Mittelfeld. Nach einer ersten Pionier-Welle in den Jahren 2016 und 2017 starten 2019 drei weitere heimische Medienhäuser ihre digitalen, auf Paywall-Konzepten basierenden Angebote, weitere wollen 2020 folgen.

"Paid Content beginnt sich in den News-Stores als künftige Erlössäule zu manifestieren", erklärt APA-CEO Clemens Pig. Der von Verena Krawarik, Leiterin des APA-medialab und Innovationsmanagement der APA-Gruppe, verfasste Report steht unter wp.apa.at als kostenloser Download zur Verfügung. Sie lässt darin Medienmanagerinnen und Medienmanager zu ihren Paid-Content-Strategien, -Plänen und -Modellen zu Wort kommen, liefert aktuelle Studien und Analysen und bringt damit eine umfassende Verortung von Paid Content in Österreich hervor.

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