Oliver Voigt im HORIZONT-Interview
 

Oliver Voigt im HORIZONT-Interview

Oliver Voigt, seit Anfang März Vorsitzender der Geschäftführung im Hause Fellner, erzählt von bereits umgesetzten und geplanten Ideen für die Mediengruppe Österreich.

Langversion zum Interview in HORIZONT 32-33

Gerade viereinhalb Monate ist Oliver Voigt Vorsitzender der Geschäftsführung der Mediengruppe Österreich und schon ist einiges am Laufen. Der energiegeladene Mannheimer, der Wien zu seiner Wahlheimat erklärt hat, hat gemeinsam mit Wolfgang Fellner hohe Ziele und manch neue Idee wurde bereits verwirklicht. Kommt man in Voigts Büro, wartet er kaum ab, dass man Platz genommen hat, und präsentiert sogleich mit Stolz die neuesten Produkte des Hauses.

Oliver Voigt: Waren Sie vielleicht in Kroatien auf Urlaub. Das ist unser äußerst erfolgreicher Reiseguide, diesmal präsentieren wir Italien & Kroatien. 9,90 Euro kostet der Führer am Kiosk. Das ist der wahre Klassiker – „Süße Klassiker“, den wir gerade mit der K.&K. Hofzuckerbäckerei Heiner herausgebracht haben, mit 70.000 Stück Auflage. Aber wir machen auch informative Bücher zu Bewegung, Yoga, Pilates. Menschen investieren heute in Gesundheit und Bewusstsein. (Nimmt den Telefonhörer) Was packagen wir gerade im Buchbereich? Aha, die „Planet Erde“-DVD-Serie, die wir von der BBC erworben haben. Und das Technik-Pack zu iPad und Facebook. Das kostet 14,90 Euro, da gehen wir hoch, das ist sehr sinnhaft. (Zurück zum Gespräch) Mit der BBC-Serie Planet Erde bieten wir sehr hohe Qualität an. Nicht nur Leserinnen und Leser von Presse, Standard und anderen Medien sind kluge Menschen. Wenn man Auflagen bedient, wie wir mit Österreich am Sonntag mit über 700.000 Exemplaren, hat man einen Spannungsbogen von der Verkäuferin bis hin zum Generaldirektor.

Horizont:
Wie bereits in der Verlagsgruppe News setzen Sie also auf neue Geschäftsfelder ...

Voigt:
Es ist eine zwingende Notwendigkeit, neue Einkommenssäulen zu eröffnen. Aber vorweg: Die journalistischen Inhalten sind das Fundament für alles. Es ist die ureigenste Aufgabe eines Verlegers, sein Feld so zu bestellen, dass wir uns auch zukünftig einen großen redaktionellen Apparat leisten können. Unser klassisches Income aus Anzeigen und Vertrieb weist mittelfristig ein übersichtliches Wachstumspotential auf. Daher brauchen wir neue Transaktionsgeschäfte, um quersuventionieren zu können. Werbung wird noch fünf bis zehn Jahre Haupteinnahmequelle sein, muss sich aber mehr und mehr wie im Internet auch als Transaktionsverfahren verstehen.

Horizont:
Also der Schraubenfabrikant ...

Voigt:
So sollte man das natürlich nicht sehen. Vielmehr müssen wir uns befreien, Transaktionsgeschäfte negativ zu bewerten. Alles was dem Systemerhalt und dem Systemausbau dient, das große Ganze am Laufen hält, ist wichtig und richtig. Klassische Medienunternehmen haben echte Kunden – sprich Socialnetwork-Kontakte. Diese gilt es zu monetarisieren.

Horizont:
Welche Ideen abseits der Medien sind nun die Umsatzbringer?

Voigt: Der Buchbereich ist mittlerweile bei uns Standardgeschäft. Stark ausgebaut ist bei uns das Reisegeschäft, welches wir innerhalb der Gruppe mit einer eigenen Unternehmung, Joe24, bedienen. Hier verknüpfen wir crossmedial erfolgreich Zeitung & Web. Es gibt täglich mindestens eine Joe24-Seite in der Zeitung. Durch diesen Druck, den wir in Print aufbauen, führen wir das Geschäft ins Internet über. Print stimuliert und bewegt. Die Interaktion findet online statt.

Horizont: Sie betreiben also intensives Eigenmarketing?

Voigt: Als Verlag können wir uns hier ein Marketing leisten wie kein anderer. Inzwischen machen wir mit Joe24 einen zweistelligen Millionenumsatz. Und das wirkt auf das Werbegeschäft positiv zurück. Ein Beispiel: Am Anfang sagte uns ein Reiseanbieter, warum soll ich bei ihnen Werbung machen, sie machen das Reisegeschäft ja selbst. Aber nach einer gewissen Zeit wurde klar, dass Österreich eine höchst reiseaffine Zeitung ist, denn die Leserinnen und Leser kennen sich durch die tägliche Berichterstattung detailliert mit Reisen aus. Für Anzeigen vom Mitbewerb lassen wir selbstverständlich das gleiche Layout wie für unsere Joe24-Anzeigen zu.

Horizont:
Das heißt die werbenden Büros erscheinen als joe24, der Leser sieht nicht welcher Anbieter hinter der Anzeige steht?

Voigt: Der Anbieter hat die Wahl. Entweder er tritt im Joe24-Verbund auf, oder er schaltet autark seine Anzeige. Beides sehr wirksam, denn unsere Leserinnen und Leser sind, wie gesagt, sehr reiseaffin. (Ruft nach draußen) Haben wir einen Sonntag da mit dem Mazda oder den beiden anderen Autos? (zur Redakteurin) Und das haben wir neu auch für den Automobilbereich entwickelt. Diese Transaktionsgeschäfte sind klar strukturiert und nachvollziehbar. Wir bringen am Sonntag, unserem stärksten Tag mit 830.000 Leserinnen und Lesern (MA 2010), ein attraktives Automobil in die Zeitung und offerieren ein Leasingmodell ohne Anzahlung. Die gesamte Abwicklung läuft über den Verlag und die Autohändler rückvergüten uns erfolgsbezogen bei Abschluss des Leasingvertrages. Ein variables, gut gehendes Geschäftsmodell. Wir haben bereits 600 Autos über diesen Weg abgesetzt und uns ein Volumen von 2.500 Wägen vorgenommen.

Horizont: Mutiert hier Österreich nicht zum Prospekt?

Voigt: Nein, im Gegenteil. Wir ergänzen das redaktionelle Angebot und die bestehende Werbung aus Händler- bzw. den Importeurskreisen. Das Schöne an dem neuen Modell ist, dass wir mit der variablen Transaktion den Beweis antreten, dass Werbung in unserer Zeitung funktioniert. Kommunikation heißt heute 360-Grad-Lösungen. Impuls über Print sowie Vertiefung und Interaktion im Internet. Da uns die Automobilindustrie sehr wichtig ist, werden wir diesen Teil in der Zeitung auch redaktionell zukünftig ausbauen.

Horizont: Welche Umsätze generieren Sie mit diesen Geschäften?

Voigt: Die Umsätze sind signifikant und auch die Ergebnisbeiträge sind gut. Wir liegen bereits bei über zehn Prozent vom Gruppenumsatz und werden hier noch deutlich wachsen.

Horizont: Wie sieht es mit den im Herbst geplanten Veränderungen aus? Chronikchef, Wolfgang Höllrigl geht mit September zu Heute? Das ist doch ein großer Verlust für eine Tageszeitung? Wie lösen Sie dieses Problem?

Voigt:
Wolfgang Höllrigl ist ein Top-Journalist, welcher nach sehr erfolgreichen Jahren nun einer neuen Aufgabe nachgeht. Wir sehen Personalwechsel durchaus aber auch als Chance, um dem Blatt einen neuen Drive zu geben. Gerade in der Chronik können wir vielleicht eine Nuance freundlicher werden.

Horizont: Meinen Sie mit freundlicher einen Relaunch?

Voigt: Auf keinen Fall, dafür sind wir jetzt schon viel zu gut unterwegs. Dennoch diskutieren wir einen freundlichen Grundtenor und eine noch bessere, dichte und knackige Cityauflage während der Woche. Ein Beispiel: In der Ausgabe vom 18. Juli besetzen wir vier Themenfelder: Sport – „Die Spitzenspiele der Bundesliga“, Aktuell – „Die Verhaftung der Murdoch-Chefin in England“, nutzwertige Euro-Serie – „So retten Sie Ihr Geld“ und Unterhaltung – „Harry Potter: Bester Kino-Start aller Zeiten“. Also in so einem Mix sehen wir Österreich in Zukunft. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Freundlichkeitsoffensive am Leser- und Werbemarkt punkten werden. Auch in unserer Eigenwerbung haben wir leichte Modifikationen vorgenommen. So heißt es nicht mehr „Ganz Österreich liest Österreich“, sondern „Österreich liest Österreich – Die beste Zeitung für die besten Leser“.

Horizont:
Und das neue Heft Madonna Society – wann kommt es?

Voigt:
Die Madonna ist eine unserer stärksten Marken und wir sind hier sehr kreativ. Sie erinnern sich an die Hochzeit von Kate & William: Wir hatten einen Live-Stream mit über 135.000 Downloads, am Samstag hatten wir 24 Seiten extra und am Sonntag 32 Seiten extra zum Thema in der Zeitung. Am Montag kam dann das Magazin Madonna Royal auf den Markt. Die Madonna Royal ist ein guter Wegweiser. Sie hatte diese gewisse Grundopulenz – große Bildsprache, sehr gefällig. So in der Diktion ist auch die Madonna Society konzipiert. Madonna Society wird ähnlich wie die Gala eine positiv-freundliche Publikation, vielleicht einen Zacken jünger. Optisch wird es Anklänge an die Grazia geben. Bei Madonna Society stehen Stars im Vordergrund.

Horizont:
Am Werbemarkt gibt es Potential für das Heft?

Voigt: Wir haben entsprechende Gespräche geführt und es sieht gut aus. Es ist auch an der Zeit sich mit Neuem wieder zu trauen. Madonna Society ist für uns eine gute Geschichte, da wir mit der Madonna-Redaktion und Uschi Fellner als Herausgeberin und Chefredakteurin eine Garantin für enormes Können und hohe Professionalität im Hause haben. Die People-Redaktion wird entsprechend ausgebaut. Das ist ganz unkompliziert. Wir wollen dieses Blatt machen und freuen uns über jeden, der dabei ist. Als Auflage sind 70.000 bis 100.000 Stück geplant und der Copypreis wird nicht unter 3,90 Euro liegen. Die Madonna Royal war mit 4,90 Euro sehr hoch angesetzt, aber wir haben senationell verkauft. Das hat uns Mut gemacht. Und wir haben eine interessante Vertriebsidee entwickelt, importiert vom spanischen Markt.

Horizont: Wie geht es ihnen mit Österreich und ihrer Präsenz in den Bundesländern?

Voigt: Mit der Kaufauflage sind wir überall. Für die Cityauflage ist der Kernraum Wien & Niederösterreich, besonders stark ist auch der Großraum Linz. Die Cityauflage ist generell für uns eine ökonomisch sinnvolle Auflage. Beim Abogeschäft erlösen wir nach der Preiserhöhung zwar 240 Euro im Jahr und auch die Copypreiserhöhung um 70 Cent am Samstag auf 2,50 Euro hat sehr gut funktioniert. Doch im Kontrapunkt ist der Vertrieb aufwendig und entsprechend kostenintensiv. Daher ist die Cityverteilung eine hocheffiziente Sache – und sie erreicht vor allem junge Leserinnen und Leser. Die Cityauflage bedeutet einfach junge Leute. Keiner sitzt lesend mit dem iPhone in der Bim, die Leute lesen Heute und Österreich. Punkt.

Horizont:
Digital hat die Gruppe einiges zu bieten ...

Voigt: Digital ist ein ganz wichtiges Thema. oe24.at liegt aktuell bei 2,95 Millionen Unique Clients, das heißt wir sind mit Abstand vor dem standard.at und direkt hinter dem ORF. Das Internet hat sich sehr gut entwickelt, was sicher daher rührt, dass wir extrem viel mit Live-Ticker machen. Wir haben auch sehr früh auf Streams gesetzt. Bei der Hochzeit von Kate und William waren 135.000 und auch bei der Live-Übertragung von John Bon Jovi aus München waren 75.000 Zuseher auf unserer Seite dabei. Wir investieren hier zukünftig in die Redaktion, um selbst live filmen können. Mit dem entsprechenden, neuen Live-Stream Equipment können wir jederzeit bei Pressekonferenzen oder zum Beispiel bei Lady Gaga im Intercont live drehen und sind simultan im Internet. Ein Medium wird in der Zukunft verschiedene Distributionskanäle bedienen müssen, Smartphones, das iPad, das Web, die Zeitung.

Horizont:
Und wie geht es der digitalen Werbung?

Voigt: Die digitalen Umsätze sind, wie am gesamten Markt, nicht dort, wo wir sie gerne hätten. Wir liegen bei rund acht Prozent. Denn alle sprechen von Online, aber nicht alle buchen es. Eine mittelgroße Kampagne in Print ist von der Proportion her in Online eine Großveranstaltung mit Feuerwerk. Von daher kann es nur eine Antwort geben und die ist eine stärkere Focusierung auf Crossmedia. Wir überlegen zwischen Print und Online eine Crosspromotion-Unit zu schalten.

Horizont: Wie weit ist oesterreich.at, die angedachte Plattform für die Zeitung?

Voigt: Wir sind in der Beta2-Version. oesterreich.at wird noch stärker mit Live Ticker und noch mehr mit Bewegtbildern arbeiten. Der wahre USP ist, dass wir hier eine maßgeschneiderte Zeitung online bieten können. Das machen wir einerseits über Facebook-Connect, wo, basierend auf der Struktur der User, redaktionelle Inhalte maßgeschneidert getagged werden können. Und für jene, die dies nicht zulassen oder nicht auf Facebook sind, bieten wir einen Katalog an, wo sie ihre Interessen in einer vorbereiteten Maske angeben können. Im Ergebnis bildet sich auch hier elektronisch eine personifizierte Online-Zeitung, welche mit weiteren Schmankerln seitens der Online-Unit aufgespicet wird. Österreich.at könnte so, die auf das Blatt zugeschnittene Online-Version werden.

Horizont: Das heißt sie werden sich noch Zeit lassen? Kommt die Plattform heuer noch?

Voigt: Könnte ... muss aber nicht.

Horizont:
Wie sieht es mit dem Groupon-Geschäft aus. Eugen Russ und nun auch Eva Dichand sind hier schon vorgeprescht?

Voigt:
Wir sind das Thema ein bisschen langsamer angegangen, weil wir es auf keinen Fall alle Schritte alleine machen wollen. Ich bin der Meinung, das ist ein kleinteiliges Geschäft und da braucht es ein perfektes elektronisches Customer Care System dahinter. Wie so oft liegt hier der Teufel im Detail. Viele Web Ventures, die sich im Groupon-Geschäft engagieren, tun dies, um mit möglichst hohen quick wins einen schnellen Exit zu machen – sprich sich an den nächst größeren zu verkaufen. Aber wir sind eine Mediengruppe, die langfristige Partner braucht, da wir hier nicht die Abwicklung machen wollen. Was wir brauchen, ist ein virtuelles Warehouse, weil ich am Ende des Tages Groupon als doppeltes Geschäft sehe. Einerseits das klassische Groupon-Business mit Dienstleistungen und andererseits Direktgeschäft. Wenn wir Automobile und Reisen verkaufen können, dann können wir auch Jeans oder Fernseher verkaufen. Die Tageszeitung Österreich ist eine exzellente „Marketingmaschine“. Was diese Zeitung bewirbt, funktioniert. Was es braucht ist ein Partner, der die angefragten Produkte sofort erfasst und auch innerhalb von 24 Stunden ausliefern kann.

Horizont: Was ist der Unterschied zum klassischen Groupon-Geschäft?

Voigt: Bei Groupon geht es zu 80 Prozent um den Verkauf von Dienstleistungen und nicht um Hardware. Und das wahre Geschäft von Groupon sind die bereits bezahlten, aber nicht eingelösten Coupons. Wir möchten optional auch Hardware anbieten können. Da kann es sich dann um 1.000 Griller handeln, die ich innerhalb von 24 Stunden ausliefern will. Da braucht es eine sehr gut funktionierende Logistik, damit der Moser Sepp seinen Griller morgen hat und die gute Nachricht freudig am Stammtisch verbreitet. (lacht) Daher ist die Auswahl des Partners so wichtig.

Horizont: Wie werden bei Österreich all diese Ideen entwickelt?

Voigt:
By doing. Erstens haben wir einen extrem marketinggetriebenen Herausgeber und zweitens exzellente und sehr umsetzungsstarke Teams. Die Hauptschöpfungsquellen sind dabei unsere Klausuren. Das sind echte Arbeitsklausuren. All unsere Marketingideen werden dort geboren. Diese finden drei bis viermal pro Jahr statt.

Horizont: Im schönen Ambiente, auf Ibiza?

Voigt:
Natürlich nicht immer auf Ibiza. Es gibt genügend schöne Plätze in Österreich, die inspirieren. Gute Atmosphäre beflügelt. Wir arbeiten dort durch, das fängt um neun Uhr an und geht dann bis in den Abend.

Horizont:
Wer ist dabei?

Voigt: J
e nach Klausurthema machen wir dies, wie zum Beispiel bei langfristigen Strategiefragen, in sehr kleinen Teams oder auch in breiteren Arbeitskreisen bei Marketing, Online oder Anzeigen.

Horizont:
Welche Pläne gibt es zum 5-Jahre-Jubiläum?

Voigt: Die Zeitungen mit Jubiläumsausgabe erscheinen am 28. August und am 4. September. Die Feier selbst, wo wir einen Preis ins Leben rufen werden und darüber hinaus noch einiges planen, ist für das 4. Quartal vorgesehen.

Horizont: Wie sehen ihre wirtschaftlichen Ziele für die Gruppe Österreich aus?

Voigt:
Wir streben an, in diesem Geschäftsjahr, das von Juli 2011 bis Juni 2012 geht, profitabel zu sein. In drei Jahren wollen wir dann wirklich interessante Regionen erreichen, ich spreche von einer Umsatzrendite von mehr als zwölf Prozent. Alles in allem gilt es in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt weiter Wachstum zu generieren, Neues zu entwickeln und gleichsam ein hohes Profitabilitätsniveau zu erreichen. Und dann werden wir natürlich im Bereich des Beteiligungsmanagements schauen, wo wir uns am Markt sinnhaft einbringen können. Wir haben also viel vor.

Ad Personam: Oliver Voigt ist seit 1. März Vorsitzender der Geschäftsführung der Mediengruppe Österreich. Eine enge Zusammenarbeit mit Wolfgang Fellner gab es bereits von 1999 bis 2001 – Voigt war Geschäftsführer für Marketing & Vertrieb der Verlagsgruppe News. Nach fünfjähriger Tätigkeit als Alleingeschäftsführer von Gruner+Jahr in Polen, wechselte Voigt 2006 zurück nach Wien. Bis 2010 führte er als Herausgeber und Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe News und übergab die Gruppe mit dem besten Ergebnis seit ihrer Gründung. Voigts Zuständigkeiten bei Österreich: Budgetverantwortung, Marketing, Planung- und Strategie, Neue Medien, Recht und Personal sowie die verlegerische Gesamtverantwortung für die Gruppe und die Zeitung.
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