Ohne Web 2.0 Reichweiten-Verlust
 

Ohne Web 2.0 Reichweiten-Verlust

Timelabs prognostiziert Verlagen, die keine Web 2.0-Strategien entwickeln und digitale Angebote realisieren, Reichweiten- und Relevanz-Verluste.

Verlage, die ihre Nutzer nicht in den Erstellungs-, Einordnungs- und Bewertungsprozess digitaler Angebote einbinden, verlieren nicht nur, aus User-Sicht, an Attraktivität sondern perspektivisch auch an Reichweite und Relevanz in der Community. Diese Prognose wagt das Media-Consulting-Unternehmen Timelabs www.timelabs.de.



Viele Verlage haben, resümiert Timelabs in der soeben veröffentlichten Studie „Grid Media – Überlebensstrategien für Publisher im digitalen Zeitalter“, die Wirkungsmechanismen und Zusammenhänge der Web 2.0-Entwicklungen noch nicht richtig verstanden. Hinzu komme, dass Verlage gerne übersehen, dass ein wachsender Teil der Internet-Population das Netz zunächst als Kommunikationsplattform und erst dann als Übertragungsweg für traditionelle Medienformate versteht. Timelabs zufolge interpretieren viele Verlage Blogs und ähnliche Erscheinungen als einen Raum, den sie selber inszenieren, kontrollieren und/oder steuern können. Das sei aber genau das Gegenteil dessen, was User erwarten und von Web 2.0-Playern gewohnt sind.



(tl)
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